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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dakar 2009



Stef2
07.01.2009, 18:37
Hallo,

hab grad die News der Dakar gesehen da ging es unter anderem um einen verunglückten Motorradfahrer weis jemand wie das passiert ist?

Grüße
Stefan

Ollibomb
07.01.2009, 19:02
Moin
Der Fahrer wurde seit 2 Tagen vermisst wurde durch gps suche, lehnend an einem baum mit der Flasche wasser in der Hand 15 m von seinem Motorrad tot aufgefunden.
Verbesser mich hier ein link.
http://www.ftd.de/sport/motorsport/rallye/:Motorradfahrer-Terry-56-Dakar-Opfer/457809.html


DER OLLI

bronisius
08.01.2009, 00:09
Laut Nachrichten: Herzinfarkt.

Knud
08.01.2009, 08:26
Moin!

Wohl nicht an einem Unfall gestorben aber kaum ist jemand tot, schon wird über die Dakar überall berichtet. Schade

Maulwurf
08.01.2009, 09:04
Ist halt eine Chance für alle oberschlauen Spezialisten, auch mal orakeln zu dürfen.

Sutte
11.01.2009, 12:20
schade um die Toten.................

aber bei einer Veranstaltung von diesen Niveau und Prestige, ist wohl der Mensch der

Teil der am wenigsten zählt........

andererseits ist sich jeder der Teilnehmer der Gefahr durchaus bewusst und wenn man

das Risiko auf sich nimmt, weiß man auch das Triumph und Niederlage ganz nahe liegen.

außerdem ist eine Tragödie immer verkaufsfördernd.


Gruß vom Burgenland. Sutte.

Bergziege
11.01.2009, 12:38
@ Franz: wie siehst Du als Rallye-Fahrer die Dakar?

Für mich hat Sie an Reiz verloren. Die Berichterstattung ist eine einzige Katastrophe. Ich mag zwar den Kris Nissen sehr und hatte ihn auch schon mal persönlich kennen lernen dürfen, aber ich kanns nicht mehr sehen. Mal von der Sendezeit um 23h abgesehen, bringen die doch nur Interviews, man sieht kaum was von den Akteuren, dann wird Tagelang von den Sanddünen gefaselt und wenns dann endlich soweit ist, dann bringen die wieder nix davon. Für mich ist das nur noch ne Werbeübertragung von VW. Und der Tod des Mopedfahres, egal an was er gestorben ist - ist DEFINITIV für die DAKAR nicht akzeptabel. Noch zumal er den Notruf abgesendet hat und dieser in Paris auch eingegnagen ist! Und dann liegt er da 2 Tage rum bis ihn jemand findet-Unglaublich ist das!!!
Ich glaube die Dakar hat ihren Zenit überschritten.

Jocki
14.01.2009, 14:03
Wieso ist ein Todesfall bei der Dakar inakzeptabel? Wieso glauben immer wieder so viele, das man sich sowohl körperlich und materialtechnisch völlig risikofrei am Limit bewegen kann, sobald es einen Veranstalter gibt? Und wenn etwas passiert soll immer gleich der Veranstalter schuld sein. Tausende sterben jedes Jahr wegen irgendwelchem Blödsinn auf den Straßen oder im Haushalt ohne dass sich jemand aufregt, sobald aber jemand beim Sport stirbt (am besten vor laufender Kamera) dann kommen irgendwelche Sofasportler (damit mein ich nicht zwingend dich Bergziege) mit Übergewicht angewackelt und wollen das sofort verbieten- bzw. den Veranstalter verklagen.



Was mich mehr überrascht, dass bei der Professionaltiät der Werksteam anscheinend wenig Wert auf die Fitness der Fahrer bzw. der Beifahrer geachtet wird. Der Ausfall des Beifahrers von Luc Alphand wegen Erschöpfung wirkt auf mich sehr unprofessionell.

Der tote Motorradfahrer starb meines Wissens an einem Lungenödem (Höhenkrankheit). Nach der Berichterstattung war eine schnelle Rettung auch nicht notwendig, da der Fahrer offensichtlich nur Spritmangel und keinen Unfall bzw. Verletzung oder Unwohlsein gemeldet hat.

Dass die Weiterleitung der Nachricht wegen menschlichen Versagens zu lange dauert, ist inakzeptabel.


Persönlich find ich die Dakar landschaftlich und von der Strecke wesentlich interessanter wie in Afrika.

Bergziege
14.01.2009, 14:40
Das man beim Motorsport tödlich verunglücken kann, das weiß jeder, das kann bei der F1, sonstwo, bei privaten Rallyes und auch bei der DAKAR vorkommen. Was aber bei so einer professionell organisierten Rallye nicht vorkommen darf, das ein Fahrer 2 Tage irgendwo auf Hilfe warten muss!!!! Egal an was der arme Kerl gestorben ist, ich bin überzeugt, wenn er sofort Hilfe bekommen hätte, dann würde er noch leben! Gerade im Busch lässt man keinen Menschen 2 Tage rum liegen, gleich ob er Spritmangel, techn. oder gesundheitliche Probleme hat!