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Thema: ...in der kürze liegt die Würze :O) Projekt >> Shorty <<

  1. #481
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    Standard AW: ...in der kürze liegt die Würze :O) Projekt >> Shorty <<

    Zitat Zitat von dheinrich Beitrag anzeigen

    Ich war gerade East African Safari Rallye begleiten. Da waren zwei davon unterwegs... Auch Sporty, und ein klang zum niederknien. Die haben durch je 4 Weber DCOE geatmet. Fallstrom hätte nicht unter die Haube gepasst.
    Dieses Jahr war ich nicht vor Ort. Aber:http://www.eastafricansafarirally.co...-classic-2017/
    Off Topic, aber zumindest einen interessiert es.
    Früher war alles 1,392% besser!

  2. #482
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    Standard AW: ...in der kürze liegt die Würze :O) Projekt >> Shorty <<

    Zitat Zitat von dheinrich Beitrag anzeigen
    Dieses Jahr war ich nicht vor Ort. Aber:http://www.eastafricansafarirally.co...-classic-2017/
    Off Topic...
    wow! Schade, daß Du nicht dabei sein konntest. Hab natürlich gleich Google bemüht...sollten Fragen bzgl. der Motorisierung des TR7 aufkommen:
    siehe: https://www.youtube.com/watch?v=dCgVYr5SczE


    Zitat Zitat von dheinrich Beitrag anzeigen
    ...aber zumindest einen interessiert es.
    Ja, sowas interessiert mich immer!
    TR7-V8 in freier Wildbahn hat was! Sind schon keile Kisten :O)! Sowas würde in's Beuteschema passen!

    Hab vor kurzem schon mal eine Vergaseranlage dem Fundus zugeführt...mit irgend was muß man ja anfangen






    ..apropos keile Kiste hier der Garagennachbar vom Shorty (= Land Rover Bezug somit nicht Off Topic :O)
    https://www.dropbox.com/s/r14dspwzjiuislv/Flatty%20mit%20Dellorto_001.mp4?dl=0

    Gruß
    Frank
    ...es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!

  3. #483
    Mitglied Avatar von christophe
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    Standard AW: ...in der kürze liegt die Würze :O) Projekt >> Shorty <<

    ;-) das sieht mal wieder super fein aus!
    hmmmm, wieso fehlt denn da wohl das Wasserpümpchen?
    Kommt der Motor in ein sehr sehr flaches Leichtgewicht?

    Liebe liebe Grüsse Christopher, der hoffentlich bald auch wieder Rover V8 fährt ;-)

  4. #484
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    Avatar von FBW
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    Standard AW: ...in der kürze liegt die Würze :O) Projekt >> Shorty <<

    Hallo beisammen

    wie schon an anderer Stelle bemerkt, kann man die Zeit zwischen den Feiertagen sehr gut für Vorbereitungen nutzen. So muß ich beim Shorty getriebemäßig noch mal ran. Das dort verbaute LT95 funzt zwar einwandfrei macht aber mächtig Rabatz. Verursacher sind die Lager der Vorgelegewelle...eine LT95 Krankheit. Leider hab ich's damals beim noch ausgebauten Getriebe nicht bemerkt.

    Im Fundus tummeln sich mehrere LT95. Eines davon will ich richten um bei der irgend wann anstehenden Tauschaktion geschmeidige sagen zu können:



    ...da hab ich mal was vorbereitet...



    Da steht der Eisenhaufen. Ich denke das Ding hat so um die 200kg. Da ist nix mit so schnell mal rumwuchten




    zum Glück besteht das Gehäuse quasi nur aus Deckeln




    Handbremstrommel ab, Deckel für den Overdrive oder eine Kraftabnahme ab.




    Dieses Getriebe hatte ich schon mal offen. Ich hatte mich damals gewundert warum im Verteilergetriebe so ein schwarzer Schmodder war.
    Der SiRi zwischen Verteilergetriebe und Hauptgetriebe hatte sich gelöst und ist im Wortsinn zwischen die Räder geraten.










    ...der Siri hatte dem Rad der langen Übersetzung im Verteilergetriebe Seitenlast verpaßt was dieses an die Welle weitergegeben hat.
    Diese Teile werde ich mir aus einen der anderen Getriebe ausborgen.




    hier das Mitteldiff.




    und der Rädersatz aus dem Wechselgetriebe.




    ...noch ein Deckel..




    darunter die Schaltstangen




    ...dann den Klotz auf den Rolltisch gewuchtet und die Kupplungsglocke abgeschraubt.






    Ölpumpe ...sieht gut aus!




    Die Pumpenräder sind aus Pertinax oder einem ähnlichen Faserverbundwerkstoff. Die sind wohl auch der Grund warum das LT95 mit Motorenöl betrieben werden soll. Dickes (kaltes) Getriebeöl würden wohl die Räder überlasten?!




    Die Teile der Schaltmechanik sind mit den Schaltwellen verstiftet. Beim austreiben des einen Schwerspannstift purzeln bei satter Berührung die Brocken ins Getriebe. ...das war wohl reines Glück, daß das so lange gehalten hat!






    Stirndeckel runter. Also die Lagerschalen der Vorgelegewelle sehen gar nicht so schlecht aus!




    ...dito die Lager...








    Der Rückwärtsgang wurde wohl auch immer gefühlvoll eingelegt!




    ...der Magnet an der Ablassschraube sagt das Gleiche. Was hier wie lange Späne ausschaut ist feinster magnetischer "Schlamm"




    hier die Lager vom Mitteldiff.






    dann noch fix den Rest (Welle zur Vorderachse und Mitteldiff.-Sperre) ausgebaut.
    Bilder machen vergessen


    Alles schön sortiert aufgebahrt







    ...man sind das Brocken. Das sind echte LKW Dimensionen!
    Ich hab irgend wo im Fundus noch Teile von LT77 rumliegen. Die suche ich mal raus und leg die daneben.



    ...dann schauen wir auch was da im Karton ist.



    ein Kit mit "allen" Verschleißteilen vom LT95
    In den gelben Kartons sind die Lager...




    ...alle Flachdichtungen




    ...Synchronringe




    ...Siri's, O-Ringe u.ä.




    ...neue Ölpumpenräder in Stahl ! ...kann man dann Getriebeöl fahren?




    Den ½ Tag hab ich damit verbracht Dichtflächen sauber zu kratzen. Unspektakulär deshalb > keine Bilder

    Wie erwähnt hat's im typisch badischen Haushalt mehrere LT95. Eines davon wurde teilausgeweidet. Da brauche ich die lange Übersetzung vom Verteilergetriebe.






    Dann noch fix die alten Lager aus dem Gehäuse gedrückt. Vorher muß der Seegerring raus. Alle vorhandenen Zangen waren mit dem Ding überfordert bzw. meine Handkraft reichte nicht aus
    Der gewiefte Schrauber greift dann zu Seitenschneider und Flex ...damit ging's ganz einfach!






    Nicht so einfach war es das neue Rollenlager an Ort und Stelle zu bringen.
    Mit dem Heißluftfön hab ich das Gehäuse auf "gerade noch nicht Finger verbrennen" aufgeheizt. Das Lager weilte derzeit im Gefrierschrank.
    Mit einer ingeniösen Konstruktion aus thermischer Materialverformung, Kantholz, Kardanflansch vom LT77 und Gewindestange ging's dann recht einfach.



    ...hier das ingeniöse Einpresswerkzeug.




    die Trickserei geht aber weiter. Die Lager der Vorgelegewelle haben mächtig Pressung. Mit der Flex ist das aber kein Problem. Kurz vor dem Durchbrechen zerreißt die Pressung den Lagerring . Die Welle bleibt vollkommen unversehrt...die Macke gleich neben der angeschliffenen Fläche ist nicht von mir




    ...zum montieren werden die Lager angewärmt. Bei ca. 120°C kann man die von Hand aufschieben. Man muß sich aber beeilen
    1. 120°C sind auch mit Handschuhen heiß
    2. Beim Aufschieben nimmt die kalte Welle schnell die Wärme auf...und damit war's das mit einfach so schieben.






    Die Lager der Vorgelegewelle sind vorgespannt. Eigentlich sollte die selbe Distanzscheibe wie drin war passen.
    >> doch frei nach Wladimir Iljitsch Uljanow besser bekannt als Lenin >> Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser! <<

    Da gibt es auch eine recht einfache Schnürchenprüfung.
    Was sagt das WHB dazu:
    7 bis 3,38 kg oder 6 bis 7,5 lbs >> ..äh, da stimmt doch was nicht!! 1 lb sind doch 0,453 kg!




    Dann mal im WHB vom 101 geschaut. Der hat ja auch das LT95.
    2,75 bis 2,8 kg oder 6 bis 8,5 lbs (...wir reden von gleichen Getriebe!!!)




    Zur Sicherheit noch bei der "LT95 - Beratungsstelle" angerufen ...der Udo meine im WHB vom Range stehen auch die 6 - 8,5 lbs.
    Umgerechnet sind das 2,72 - 3,85 kg.

    O.k. Schnürchen um die Welle. Und die Fischwaage zeigt ob's paßt ..in kg + lbs!!








    Es ist schon ein Graus, die Lager, Wellen, Synchronringe usw. sehen alle noch 1A aus. Ich mag es nicht Dinge zu reparieren die nicht kaputt sind. Da hätte man sicherlich nix machen müssen!
    ...hatte ich aber beim LT95 im Shorty auch gedacht

    Hier mal als Beispiel die Verzahnung der Eingangswelle




    Apropos Eingangswelle.
    Wie Eingangs erwähnt ein Dimensionsvergleich: Eine Eingangswelle vom LT77 lag griffbereit im Fundus.
    Links LT95 rechts LT77
    Soll aber keiner auf die Idee kommen das LT77 sei ein Spielzeug. Die Dinger gabs im Defender und Range. Das spätere R380 basiert auf dem LT77. Da hängt also auch ein dicker V8 oder tdi dran! Das LT77 ist nicht putzig sondern das LT95 ist ein LKW-Getriebe!




    Dann die Hauptwelle demontiert. Alles schön einzeln von der Welle abnehmen und sortiert am Holzstab aufstecken.
    Dann wieder zurück und dabei die zu tauschenden Teile ersetzen.




    und mit dem Öl nicht sparsam sein!




    der Distanzring paßt auch wieder




    Die Teile unterhalb des 1. Gang hab ich auf anraten vom Udo mit zähem Fett montiert.




    Grund: Das 1. Gang Rad inkl. Anlaufscheiben und Drucklager muß man separat ins Gehäuse einlegen und dann die Ausgangswelle einschieben. Das Fett soll verhindern, daß das Ensemble verrutscht.
    Hier noch ein weiterer Tipp. Das Maß zwischen 1. Gang-Rad und Rückwärtsgangrad auf der zusammengesteckten Welle messen. Wenn dann das Ganze eingebaut ist prüfen ob das Maß noch gleich ist. Wenn nicht ist eine Scheibe oder das Drucklager verrutscht.
    ...ich sag nur eins, das Fett kann nicht zäh genug sein




    Ob ich den nächsten Schritt im Sinne des Erfinders ausgeführt habe weiß ich nicht...so sing's aber relativ gut
    Das Lager der Eingangswelle hat sowohl im Lagerschild als auch in der Welle recht viel Pressung. Schieben geht da gar nicht.
    1. Also Lager in den Schild.
    2. Schild mit Lager auf die Welle.
    3. Vorgelegewelle hinter die Synchronisation der Eingangswelle (ohne Lagerring) in den Schild.
    4. Dann das Ganze in das senkrecht stehende Getriebegehäuse eingefädelt (...danach braucht man kein Fitnessstudio mehr

    ...hatte keine Hand frei für Fotos

    so sieht's aus wenn's drin ist.




    Schaltstangen rein




    ..und dann noch durch die Hintertür das Schieberad vom Rückwärtsgang montiert.




    Dann mal die Ölpumpe montiert. Ich muß mich dann mal aufschlauen welches Öl mit den Stahl-Pumpenrädern möglich ist.




    Bevor die Kupplungsglocke an ihren Platz kommt muß man noch die Bohrungen der Schaltstangen abdichten.






    Dann noch nach dem Mitteldifferential geschaut. Wie ich feststellen muß funktioniert das Ding wie ein Zentrifugalölfilter. Soll heißen da drin sammelt sich extrem der Dreck. Dann alle Teile gekennzeichnet (um sie wieder in der selben Position zusammenbauen zu können) und sauber gemacht. Die Anlaufscheiben der Kegelräder sehen nicht mehr ganz so frisch aus. Die sind nicht im Überholset...äh, mal in das Diff vom anderen Getriebe schauen...



    ...da sieht man auch den Dreck und die Anlaufscheiben sind nur noch in Fragmenten vorhanden.
    ...muß ich dann doch welche bestellen.



    Dann noch die Ausrückmechanik vom Mitteldifferential montiert und Bilder machen vergessen.

    Zu guter letzt kommt nicht die Gretchenfrage sondern die Rädchenfrage
    Bekannter weise gibt es für das LT95 eine ganze Reihe von Übersetzungen. 3 ½ hab ich im Fundus
    Welches nehmen wir denn:




    Im Shorty hab ich z.Zt. die gaaaaaaanz lange mit 0,996:1 verbaut. Derr erhoffte Vorteil stellt sich leider nicht ganz ein.
    # Beim gemütlichen Cruisen paßt die Übersetzung recht gut. Man rollt mit wenig Drehzahl (aber jeder Berg zwingt zum runterschalten).
    # Autobahn ist natürlich super. Die Endgeschwindigkeit wird nicht vom Auto limitiert



    Das "Problem" ist die zügige Landstraßenfahrt. Im Gang/Geschwindigkeitsdiagramm ist das leicht ersichtlich.

    >> Wenn man bei 60 km/h vom 3. in den 4. Gang wechselt kommt man bei 1.400 U/min raus. Das geht, doch flott zieht der V8 dann nicht.
    >> Also 3. Gang bis 80 dann sind es 1.800 U/min im 4. ...schon besser aber auch nicht viel.
    >> D.h. richtig Anschluß hat man wenn man bei 120 km/h vom 3. in den 4. Gang wechselt. Dann hat der 4. Gang 2.800 U/min, also im Bereich max Drehmoment. ...äh, ach ja, wir hatten's ja von Landstraße
    >> Eigentlich fehlt da einfach der 5. Gang.




    Weitaus harmonischer müßte die 1,113:1 sein.
    >> 3. Gang bis 60 km/h Anschluß im 4. Gang bei 1.700 U/min
    >> 3. Gang bis 80 km/h Anschluß im 4. Gang bei 2.300 U/min ...da geht schon was.




    ..soweit die graue Theorie. Praxis sieht so aus:




    Ach ja, der Siri zwischen Haupt und Wechselgetriebe. Das Ding ist frei reingefallen!....kein Wunder, daß der nicht gehalten hat. Ich denke der Sitz ist etwas groß geraten.
    Also etwas Loctite und zur Sicherheit noch drei mechanische Sicherungen



    Dann gehe ich mal die Anlaufscheiben für das Diff. bestellen...

    Gruß und guten Rutsch in's 2018
    Frank






    PS: Noch was, ich hab noch ein WHB zu Stage One. Ratet mal was dort zum Schnürchentest steht.
    Die haben doch echt einen an der Waffel!

    ...es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!

  5. #485
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    Standard AW: ...in der kürze liegt die Würze :O) Projekt >> Shorty <<

    Schöne Arbeit Frank
    Schon ne nette angelegenheit das Lt95... Das teil weiter entwickelt mit einem 5. gang wäre sicherlich was gewesen, vor allem wenn man es einfach an einen tdi oder 2.25er adaptieren könnte höhö...

    Zu deiner lt77 eingangswelle, die sieht irgendwie ziemlich anders aus als die an meinem tdi lt77. Wird dann evtl eine aus einem v8 lt77 sein oder? Das würde mir den kleineren durchmesser am vorderen ende fürs pilotlager erklären...

    Frohes Neues Leon

  6. #486
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    Standard AW: ...in der kürze liegt die Würze :O) Projekt >> Shorty <<

    Zitat Zitat von Mythosez Beitrag anzeigen
    Schöne Arbeit Frank
    Schon ne nette angelegenheit das Lt95... Das teil weiter entwickelt mit einem 5. gang wäre sicherlich was gewesen, vor allem wenn man es einfach an einen tdi oder 2.25er adaptieren könnte höhö...

    Zu deiner lt77 eingangswelle, die sieht irgendwie ziemlich anders aus als die an meinem tdi lt77. Wird dann evtl eine aus einem v8 lt77 sein oder? Das würde mir den kleineren durchmesser am vorderen ende fürs pilotlager erklären...

    Frohes Neues Leon
    Hallo Leon

    auch dir ein gutes 2018!

    Ich denke das LT95 war aus der Not geboren. M.W. wurde es für den Einsatz im 101 entwickelt. Ich denke die Kombi: Militär,9.00 und V8 hat etwas haltbares gefordert. Als das Ding dann da war hat man es auch in den RRC und später den Stage One und 110V8 verbaut. Der "Nachfolger" LT85 hat ja dann den 5. Gang. Ist aber keine Weiterentwicklung sondern eine "Neukonstruktion".
    Interessanterweise ist das LT95 von a bis z metrisch! Alle Deckel mit M8 verschraubt, alle Gewinde und auch die Lager und Siri alles metrisch!

    Die LT77 Eingangswelle stammt von einem V8 (wie könnte es auch anders sein :O). Das war eines für Heckantrieb und hat die lange Kupplungsglocke. Es gibt da aber auch eine kurze. Wenn ich nicht Irre ist der Unterschied zwischen den 2WD und 4WD LT77 nur die Ausgangswelle um das LT230 andocken zu können.

    Gruß
    Frank
    Geändert von FBW (01.01.2018 um 21:47 Uhr)
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  7. #487
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    Das lt85 ist ja soweit ich weiß nen santana getriebe, aber stimmt, zumindestens von der schaltstangen technik gleich das noch dem
    Lt95

    Hätte mich jetzt schon gewundert wo bei dir nen diesel getriebe herkommt...
    Der einzige unterschied dürfte wirklich nur die ausgangswelle sein, wenn überhaupt, die lt77 ausm morgan hatten hinten eben einfach nen abgang gehäuse mit kardan flansch^^

  8. #488
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    Zitat Zitat von Mythosez Beitrag anzeigen
    Hätte mich jetzt schon gewundert wo bei dir nen diesel getriebe herkommt...
    Hallo Leon

    auch wenn Du es kaum glauben wirst aber mein Start in Sachen Landy war mit einem SIII 109 mit 2,5NA Diesel !




    Zitat Zitat von Mythosez Beitrag anzeigen
    Der einzige unterschied dürfte wirklich nur die ausgangswelle sein, wenn überhaupt, die lt77 ausm morgan hatten hinten eben einfach nen abgang gehäuse mit kardan flansch^^
    ...ich stell noch mal ein Vergleichsbild ein. Im Fundus hat's noch ein paar LT77

    Gruß
    Frank
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  9. #489
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    Hallo beisammen

    nur mal so am Rand: Land Rover hat's wohl auch kapiert wie die Komposition vernünftiger Autos auszusehen hat.

    https://www.auto-motor-und-sport.de/new ... n=manually

    Gruß
    Frank
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  10. #490
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    Standard AW: ...in der kürze liegt die Würze :O) Projekt >> Shorty <<

    Toller Beitrag, ich gratuliere. Aber natürlich möchte ich an Dich den gleichen Wunsch richten, wie schon an Arlo: Dieser Artikel ist wunderbar für Landypedia geeignet. Kannst Du den auch dort einstellen?

    http://www.blacklandy.eu/blboard/for...=1#post1494786

  11. #491
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    Standard AW: ...in der kürze liegt die Würze :O) Projekt >> Shorty <<

    odele, die Anlaufscheiben sind eingetrudelt...somit kann's weiter gehen.


    neu und alt (!) hat Sinn gemacht die auch zu wechseln.





    ..vor der Demontage des Mitteldiff. hab ich alle Einzelteile mit einer Anreißnadel gekennzeichnet. Laut WHB ist das Puzzle aufeinander abgestimmt. Wollen wir's mal glauben.







    ...da muß es rein. Das Einführen funzt mit eingelegter Mitteldiffsperre erheblich einfacher.









    Der "Handbremsblock" wurde natürlich auch aufgearbeitet ...hab aber Bilder machen vergessen.
    Deckelchen für den OD oder Nebenantrieb auch zu.




    dito Türchen für den Rückwärtsgang




    ...hat was von Advent, nur umgekehrt. Die Türchen macht man nacheinander zu.





    Acha ja, alle Flachdichtungen schmiere ich ganz dünn mit Flüssigdichtung ein. Hab echt gute Erfahrungen damit gemacht.





    nun den Brocken wieder in die Waagerechte gewuchtet.




    vorher noch eine Stützkonsole gebastelt und angeschraubt.




    Haarscharf ist auch vorbei. Der Leyland* Mitarbeiter hat dem Blechkästchen unter der Getriebeentlüftung ganz schön eine verpaßt. Der Schlag hat der Niet gegolten ging aber satt daneben.

    *LT95 = Leyland Transmission 95mm Wellenabstand





    ...clever gelöst ist die Schmierung im Verteilergetriebe.

    Am Deckel ist dieses Blechgebilde angenietet. Das ragt ins Verteilergetriebe...




    ...fängt das Spritzöl der großen Zahnräder ab und leitet es links und rechts in "Taschen" die zu den Ölbohrungen in der Welle führen.






    Nachteil der Konzeption. Nicht nur Öl sondern auch Dreck oder sonstige Fremdkörper werden zu den Lagern befördert.
    So geschehen mit Resten des zwischen die Räder gekommenen SiRi. Der "Dreck" hat eine Bohrung verstopft. Der Grund für die eingelaufene Welle war wohl Mangelschmierung und nicht, wie zuerst vermutet, Seitenlast vom SiRi






    Ach noch was. An diesem Deckelchen gibt's diesen Bolzen zu sehen. Das ist kein Führungszapfen wie man vielleicht vermuten könnte. Das Ding gehört zur Rastmechanik vom Verteilergetriebe. Unter dem Bolzen gibt's eine Feder und eine Kugel. Diese Rastet in Kerben der Schaltwelle und sorgt für Arretierung der Schaltstellungen. Der aufgeschraubte Deckel sorgt für die Vorspannung. Also aufpassen, daß man da nix verliert.




    ...kleine Nettigkeit am Rand:
    Ich weiß jetzt wann man Getriebe Geburtstag hat




    noch die Schalthebelei eingebaut.




    Funktion des Schalters für die Rückfahrscheinwerfer geprüft...funzt!




    dito an der Mitteldiffsperre...funzt natürlich nicht. Kolben mit Dichtmasse verklebt. Ich war's nicht!
    Hatte ich, weil's von außen gut aus sah nicht auf gemacht
    ...also doch auf, die Schubstange war komplett mit Dichtmasse verklebt...viel hilft nicht immer viel! ...Schmoze weg und funzt.




    neues Ausrücklager aus Plaste






    ...ob das gut geht




    Neuer Nehmer Zylinder




    sieht gut aus. Noch mal kräftig Bremsfett ran und angetütelt.






    Irgend wie hab ich da eine LT95 schwemme. Das zierliche Dings da in der Mitte ist ein LT77 2WD




    Das eine LT95 gibt Rätsel auf:
    # Das Auto war RHD.
    # es hat eine große Handbremstrommel
    # Die Handbremsmechanik ist auch ganz anders
    # Es hat den kurzen "Hals" zur vorderen Kardanwelle
    # und es ist die gaaaanz Lange (1:0,996) Übersetzung ist eingebaut.




    so, den Punkt Getriebe kann ich (hoffentlich) abhaken.
    Klar...der Brocken muß noch ins Auto, aber das bekomme ich auch noch hin.

    Gruß
    Frank
    ...es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!

  12. #492
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    Na da meld ich mich ja direkt an zum Probe Beifahren am odenwald Treff im mai höhö 😎

    Weiterhin gutes Gelingen

  13. #493
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    Standard AW: ...in der kürze liegt die Würze :O) Projekt >> Shorty <<

    Hallo beisammen, weiter geht's...
    ...Sachen gibt's, der Shorty ist nicht mal sowas ähnliches wie knapp 40 Jahre alt und schon in den Wechseljahren
    ...hab gerade das Getriebe gewechselt

    Schon bei der Jungfernfahrt hat das verbaute LT95 mit Geräuschen auf sich aufmerksam gemacht. Die Lager der Vorgelegewelle rauschen mächtig. Leider hat man das am ausgebauten Getriebe nicht gehört.

    Vor kurzem hab ich deshalb ein LT95 aus den Fundus für den Shorty überarbeitet ( http://www.blacklandy.eu/blboard/for...=1#post1491961 ).


    ...noch fröstelt der Gute unterm Carport.




    Haube ausgehängt, Grill weg ...ach ja, noch ein Foto > 9:14 Uhr <






    ...ja ich weiß, das Getriebe sitzt unterm Auto.
    Bekanntlich ist das aber ein derart schwerer Brocken, daß ich mir nicht vorstellen kann wie man das Ding bei eingebautem Motor raus bekommen, geschweige dem wieder rein bekommen soll. Ich geh mal den sicheren Weg und bau den V8 aus, dann das Getriebe wechseln und den V8 wieder rein. Das hat mehr Chance, ohne größeren Probleme, zu klappen.




    Hoppla, die Motorlager sind gerade mal 2½ Jahre montiert. Ich befürchte da hat der Chinesenmann nicht lange genug die Gummipampe gerührt.




    > 12:20 Uhr Mittagspause ...feine Sache, wenn man jede Schraube kennt und die sich dann auch noch gut lösen lassen




    ...hat dann doch noch eine ganze Ecke gedauert, bis das Gerödel wie Auspuff, Getriebetraverse, Kardan- und Tacho-wellen, Handbremszug, Vakuum zur Mitteldiffsperren usw. abmontiert war...








    ...ist auch wieder mal so 'ne Arbeit wo man richtig Bock haben muss...




    ...sodele, alles vorbereitet.






    Morgen wird das Getriebe tiefer gelegt. Zum Glück hat sich Hilfe angemeldet. Freue mich schon





    ...Tags drauf, Vorhang auf, nächster Akt!


    Erst mal ein LT95-Kettenzugnachhintenverlagerungsdingsbums gebaut.
    Damit kann man das LT95 an den Motorkran hängen ohne mit selbigem das Armaturenbrett zu demolieren.






    ...und im richtigen Moment naht kompetente Hilfe! Da wollte noch jemand unbedingt auch mal mit Schwerlastgetrieben rumhantieren.




    ...schwuppdiwupp tiefer gelegt!








    ...dann das neue Getriebe angetüddelt...






    ...und schon kann das Motörchen wieder an seinen Platz!




    Ansaugbrücke montiert. Die mach ich immer runter. Zum Rausheben des Motors muß man diesen relativ steil stellen. Da steht der Balancer an den Vergasern an. Ruckzuck ist da was verbogen oder gebrochen. Deshalb lieber abmontieren.








    ...dann durfte der V8 kurz brüllen. Nur ein paar Sekunden...war ja auch noch kein Kühlwasser drin.
    Der Zwischenerfolg wurde mit einem Fläschchen Haus-Bräu gefeiert






    nächster Tag:

    Die Probefahrt fand bei widrigen Bedingungen statt. War aber rundum erfolgreich. Vom LT95 hört man so gut wie gar nix mehr Die nun verbaute, mittlere Übersetzung paßt super. Der 3. Gang hat nun wunderbar Anschluss zum 4. und man muß nicht mehr so hoch drehen um von der Stelle zu kommen.






    ...an den Vergasern noch ein paar Schräubchen gedreht. Nun muß der Shorty wieder raus unter den kalten Carport und wir gehen zum gemütlichen Teil der Veranstaltung über





    Gruß
    Frank
    ...es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!

  14. #494
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    Standard AW: ...in der kürze liegt die Würze :O) Projekt >> Shorty <<

    saucool !!!
    Ehramitglied im Tuningclub Hasaweiler

  15. #495
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    Standard AW: ...in der kürze liegt die Würze :O) Projekt >> Shorty <<

    Hallo beisammen

    eigentlich schraube ich ja wirklich gerne. Am liebsten ist mir das Genußschrauben. Sachen zu machen weil man schrauben will und nicht weil man muß
    ...heute mußte ich


    Sicherlich hat der eine oder andere mitbekommen, dass im Odenwald das Getriebe vom Shorty gezickt hat. Erst war manchmal (!) beim anrollen ein Schlagen hör/spürbar, dann sprang unter Last die lange Übersetzung im Wechselgetriebe raus...so, dass ich auf dem Heimweg Geleitschutz brauchte.

    Noch beim Treffen haben wir nach der Sache geschaut und festgestellt, dass im Wechselgetriebe die Räder der Schaltgruppe ca. 2mm axialspiel haben. Richtig sind 0,15 bis 0,25!!
    Zur Erinnerung die Lager und Gleitscheiben sind vor 500 km (!) neu reingekommen. Das Axialspiel habe ich mit Lehrenband kontrolliert. Somit großes ? was ist da passiert?
    Zum Glück ist das Verteilergetriebe im eingebauten Zustand zugänglich.


    Wieder mal eine Arbeit wo man richtig Bock braucht




    ...dann mal alles demontieren








    Es geht um dies Baugruppe. Die dicke Achse ist nur gesteckt. Normal kann man die einfach rausziehen und die Räder purzeln einem entgegen....nur das Ding will nicht raus.




    o.k. dann basteln wir uns einen Abzieher






    ...im weiteren Verlauf wurden es dann drei




    Grund der fest sitzenden Achse waren die Gleischeiben. Die waren mächtig verschlissen und saßen press auf den inneren Ringen. Die Ringe haben nur 0,01 bis 0,02 Spiel zur Achse und wurden durch die Gleischeiben so gepresst, dass sie auf der Achse fest saßen.

















    ...nur eine sah noch unversehrt aus.




    Die Achse hat auch was ab bekommen. Ist einseitig ca. 0,02 eingelaufen




    Die Nadellager sind z.T. angeschmolzen. Da gabs auch mächtig Druck.




    Auch die Getrieberädern sind an den Anlaufflächen zu den Gleitscheiben eingelaufen.






    Die eine Paßscheibe (mit dem Verdrehsicherungsstift) ist angelaufen und gebrochen.




    ...im Öl war eine 13er Nuß (die ist mir aber beim ablassen reingefallen )




    Ansonsten war das Öl dunkel und hatte nur leicht Flitter



    Blöd ist, ein Erklärungsmodell was da nun passiert ist habe ich nicht
    Verkantet montieren kann man nichts. Es war auch alles am richtigen Platz.
    Am liebsten wäre mir gewesen, wenn ich was vergessen hätte einzubauen. Dann wäre klar warum das ganze so gekommen ist.
    Sachdienliche Hinweise werden gerne genommen.



    Egal wie, der Shorty muss wieder laufen >>

    ...der gut sortierte badische Haushalt hat natürlich immer mehrere solcher Baugruppen im Fundus.




    Die Baugruppe der Wahl kam aus dem LT95 das ich vor Wochen aus dem Shorty ausgebaut hatte. Die lief dort unauffällig.





    Das Wechselgetriebe wurde komplett ausgebeint, gereinigt und wieder montiert. Zum Einsatz kamen die komplette Baugruppe aus dem o.g. Getriebe. Nur die lange Übersetzung wurde noch gewechselt. Leider sind die 1:1,13 er Übersetzungen im Fundus gerade aus. Also hab ich eine 1:1,17 montiert. Ist ein Tick kürzer...

    Wenn ich schon unterm Auto liege wurde noch gleich der große Abschmierdienst gemacht.




    Morgen steht die Probefahrt an.

    Gruß
    Frank

    PS: Bitte Daumen drücken, dass das Ding nun hält.
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  16. #496
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    Standard AW: ...in der kürze liegt die Würze :O) Projekt >> Shorty <<

    Hallo beisammen

    den Fehler zur Wechselgetriebeproblematik hab ich gefunden

    ...noch mal die Vorgeschichte in Kurzform:
    • Das LT95 wurde komplett revidiert und dabei u.a. alle Lager erneuert.
    • anfänglich lief das Getriebe perfekt.
    • nach ca. 400 km (!) war beim Anrollen ein "Schlagen" im Verteilergetriebe zu vernehmen.
    • nach wenigen weiteren km sprang auch bei geringer Last die lange Übersetzung des Verteilergetriebes raus.
    • eine Überprüfung ergab, dass die Räder der Zwischenwelle ca. 2mm Axialspiel haben. Bei der Montage habe ich diese auf 0,2 ausdistanziert!!
    • Bei der Demontage fand ich extrem verschlissene Anlaufscheiben vor


    Trotz intensiver Suche gab es zuerst kein Erklärungsmodell ...was zum Teufel ist da passiert?
    Um auf Nr.-Sicher zu gehen hab ich alle Teile der Zwischenwelle durch gebrauche Teile aus dem Fundus ersetzt (auch die Lager und Gleitscheiben).

    Da es mit dem Shorty auf größere Fahrt gehen sollte blieb ein mulmiges Gefühl. Zig mal hab ich mir die verschlissenen Teile angeschaut. Irgend wann hab ich dann die alten Gleitscheiben rausgekramt und daneben gelegt....und es viel mir wie Schuppen aus den Haaren.
    Die Gleitscheiben sind aus falschen Material




    Die Scheibe unten war ca. 500 km verbaut. Einbaulage war zwischen Triebling und langer Übersetzung. Dort bekommt sie aufgrund der Schrägverzahnung der Räder nur im Rückwärtsgang Last. Sieht deshalb aus wie neu. Ich denke da ist eine Zinkphosphatschicht drauf. Sowas hat gute Gleiteigenschaften. Hatte ich vor dem Einbau auch (positiv) registriert.




    Die Scheibe unten war auch ca. 500 km verbaut. Wie die drei weiteren ist sie extrem verschlissen und zeigt tiefe Fressspuren. Der Verschleiß führte zum Axialspiel und dies zum rausspringen der langen Übersetzung. Auffällig die silberne Farbe des Materials. (Der kleinere Innen-Ø beruht darauf, dass in der Scheibe noch ein Distanzring sitzt. Normal sitzt der lose, da hat's aber auch gefressen)





    Die Scheibe unten müßte ein originalteil sein und war ca. 60.000 km in einem LT95 verbaut...die Farbe läßt eindeutig auf Lagerbronze schließen!!
    In der Nut ist noch das Grau der Zinkphosphatschicht zu sehen.






    Prophylaktisch hab ich noch neue Scheiben geordert. Auf die Schnelle fand ich nur was in blaue Tüten.
    Hmmm, hat Ähnlichkeit mit der originalen, könnte aber auch Messing sein





    Interessant finde ich, dass es den Briten (oder waren es die Chinesen) gelungen ist den Bronze / Messing- Magneten zu erfinden






    Die Scheiben die nur 500 km gehalten haben waren aus Stahl
    .
    Die Gleit- oder gar Notlaufeigenschaften halten sich in engen Grenzen. Siehe Halbwertszeit







    Mit dieser Erkenntnis konnte es beruhigt "...ab in den Süden 2.0" gehen.
    Auf knapp 3.000 km funzte der Shorty (und das LT95) trotz nennenswerter Belastung, ohne Probleme.














    Gruß
    Frank





    PS: Wie weiter oben erwähnt habe ich im Zuge der Getrieberevision die gaaaanz lange Übersetzung durch eine Mittlere ersetzt.
    Auch dies hat sich bewährt zwang aber zu einer neu Beschriftung des Schaltknaufs



    ...es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!

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