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Thema: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

  1. #201
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Es folgt der Funktionstest.


    Ich habe die Schaltstellung der Untersetzungs- Schaltwelle immer aus der gleiche Perspektive aufgenommen.

    Der Test beginnt mit der langen Übersetzung, nur Hinterradantrieb (beim Drehen eines Mitnehmers bleibt der andere stehen):




    Der Verriegelungsstift für die Allradzuschaltung ist eingefahren und der Betätigungshebel waagerecht:



    Die Feder der Allradzuschaltung (später zwischen gelben Knopf und Getriebetunnelabdeckung angebracht) übt auf diesen Hebel Zug aus.

    Diese waagerechte Stellung des Betätigungshebels ist also der Normalzustand, solange der gelbe Knopf nicht gedrückt wird.


    Beim Drücken des gelben Knopfes wird der Verriegelungsstift über den Hebel aus der Übertragungswelle gezogen:




    Die Übertragungswelle schnellt unter Federdruck nach vorn und zieht die Schaltwelle für die Allradzuschaltung ebenfalls nach vorn.
    Die Schaltgabel schiebt die Klauenkupplung auf den vorderen Teil der Abtriebswelle.

    Ein deutlich hörbares "Klonk" zeigt, dass es funktioniert.

    Jetzt haben wir immer noch die lange Übersetzung, jedoch mit Vierradantrieb:





    Dann wird die Schaltwelle für die Untersetzung über die (mittlere) Leerlaufstellung nach hinten gedrückt.
    Hierbei wird das (geradverzahnte) Gangrad für die kurze Übersetzung nach hinten geschoben. Und bei komplettem Getriebe spurt das Gangrad natürlich in
    den geradverzahnten Teil der Zwischenwelle ein.




    Jetzt steht die Bohrung der Übertragungswelle wieder genau über der Führung des Verriegelungsstiftes. Im eingebauten Zustand drückt die Feder
    der Allradzuschaltung den Verriegelungsstift in diese Bohrung. Der gelbe Knopf spring wieder hoch.


    Schaltet man jetzt zurück in die lange Übersetzung, ist der Ausgangszustand wieder erreicht.


    Später, beim Einbau der Ganghebel sollte ich noch froh sein, die unterschiedlichen Schaltstellungen so genau dokumentiert zu haben.

    Doch davon berichte ich beim nächsten Mal....



    Bis dann wünsche ich Euch ein schönes Wochenende

    Gruß Sven

  2. #202
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Es folgt der Funktionstest.


    Ich habe die Schaltstellung der Untersetzungs- Schaltwelle immer aus der gleiche Perspektive aufgenommen.

    Der Test beginnt mit der langen Übersetzung, nur Hinterradantrieb (beim Drehen eines Mitnehmers bleibt der andere stehen):




    Der Verriegelungsstift für die Allradzuschaltung ist eingefahren und der Betätigungshebel waagerecht:



    Die Feder der Allradzuschaltung (später zwischen gelben Knopf und Getriebetunnelabdeckung angebracht) übt auf diesen Hebel Zug aus.

    Diese waagerechte Stellung des Betätigungshebels ist also der Normalzustand, solange der gelbe Knopf nicht gedrückt wird.


    Beim Drücken des gelben Knopfes wird der Verriegelungsstift über den Hebel aus der Übertragungswelle gezogen:




    Die Übertragungswelle schnellt unter Federdruck nach vorn und zieht die Schaltwelle für die Allradzuschaltung ebenfalls nach vorn.
    Die Schaltgabel schiebt die Klauenkupplung auf den vorderen Teil der Abtriebswelle.

    Ein deutlich hörbares "Klonk" zeigt, dass es funktioniert.

    Jetzt haben wir immer noch die lange Übersetzung, jedoch mit Vierradantrieb:





    Dann wird die Schaltwelle für die Untersetzung über die (mittlere) Leerlaufstellung nach hinten gedrückt.
    Hierbei wird das (geradverzahnte) Gangrad für die kurze Übersetzung nach hinten geschoben. Und bei komplettem Getriebe spurt das Gangrad natürlich in
    den geradverzahnten Teil der Zwischenwelle ein.




    Jetzt steht die Bohrung der Übertragungswelle wieder genau über der Führung des Verriegelungsstiftes. Im eingebauten Zustand drückt die Feder
    der Allradzuschaltung den Verriegelungsstift in diese Bohrung. Der gelbe Knopf spring wieder hoch.


    Schaltet man jetzt zurück in die lange Übersetzung, ist der Ausgangszustand wieder erreicht.


    Später, beim Einbau der Ganghebel sollte ich noch froh sein, die unterschiedlichen Schaltstellungen so genau dokumentiert zu haben.

    Doch davon berichte ich beim nächsten Mal....



    Bis dann wünsche ich Euch ein schönes Wochenende

    Gruß Sven

  3. #203
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Sorry, Doppelpost....

  4. #204
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Als nächstes wurden dann das Reduziergetriebe wieder mit dem Schaltgetriebe verbunden.


    Dazu habe ich das Schaltgetriebe senkrecht auf die Kupplungsglocke gestellt:




    In dieser Position kann das Reduziergetriebe mit einer gefetteten Papierdichtung aufgesetzt und danach in verschraubt werden:




    Innerhalb des Gehäuses werden selbstsichernde Ganzmetallmuttern eingesetzt...





    ... und nachdem die Schraubverbindungen über Kreuz angezogen wurden, konnte die Zwischenwelle mit ihren Anlaufscheiben ins Gehäuse gesetzt werden:




    Von oben habe ich dann das Zwischenrad mit den Lagern so hingeschoben, dass alles schön in Peilung lag:




    Bereit zur Aufnahme der Zwischenwelle.

    Ach ja, die Zwischenwelle...

    Die musste ich erst einmal aus den Neuteilpaketen heraus kramen und von dieser fiesen (aber wirkungsvollen) Schutzbeschichtung befreien:




    Das hat dann doch eine gewisse Zeit in Anspruch genommen, so dass es an dieser Stelle das nächste Mal weitergeht.


    Bis dann

    grüßt Euch Sven

  5. #205
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    So, die garstige Konservierung war nach einer Weile endlich runter

    und es kam eine schöne, neue Zwischenwelle zum Vorschein:




    Schön eingeölt und mit einem neuen O-Ring versehen wurde sie zusammen mit dem Halteblech in ihren Sitz geklopft...




    ... und das Halteblech anschließend verschraubt. Der böse vergnaddelte Öleinfüllstopfen wurde ebenfalls erneuert:




    Danach wurde noch der untere Deckel angeschraubt....





    ... und das Getriebe auf einen Rollwagen gekippt:





    ... to be continued...


    Gruß Sven

  6. #206
    Mitglied Avatar von mpees
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Richtig schön! Vielen Dank, Sven! Ich lese ganz begeistert mit.
    Viele Grüße Micha

  7. #207
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Vielen Dank, Micha! Und: Hast Du inzwischen ein Getriebe gefunden? Ich kann mich sonst hier im Norden mal umhören.


    So, nun war es Zeit, die Hebel auf den Tisch zu legen und anzubauen:




    Zunächst verlief die Funktionsprüfung nicht zufriedenstellend: Der Schalthebel für die Untersetzung rastete nicht in der vorderen Stellung ein.
    Der Schaltweg war offensichtlich nach vorne, also in die lange Übersetzung mit ausgeschaltetem Allrad, vor Erreichen des Rastpunktes begrenzt.

    Hier die Schaltstellung bei kurzer Übersetzung...




    ... und hier der maximale Schaltweg nach vorn:




    Ihr erinnert euch vielleicht noch, dass bei meinen Vorversuchen die Schaltwelle bis auf Höhe des Mitnehmerflansches herausgezogen werden konnte (#201).

    Bei erneutem scharfen Hinsehen habe ich dann auch meinen Fehler bei der Montage des Schalthebels bemerkt.

    FALSCH:




    RICHTIG:




    Das passiert, wenn man sich im Eifer des Gefechts von dieser Legotechnik verführen lässt. Ein Blick ins WHB hätte dies sicher verhindert.
    Aber vielleicht bin ich ja nicht der Einzige, dem dies passiert ist und eventuell kann dies ja irgendwann jemanden bei der Fehlersuche helfen...


    Bei richtig montiertem Hebel rastet die Schaltwelle verbindlich in der vorderen Stellung ein:




    ... again what learned...

    Bis zum nächsten Mal grüßt Euch

    der Sven

  8. #208
    Mitglied Avatar von tonner
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Super Doku einer sehr guten Arbeit Sven, danke dafür!
    Ich vergesse beim Schrauben immer das fotografieren...

    By the way, hast du die Blattfeder in die Nut des Untersetzungshebel eingebaut? Das Ding verhindert das Summen, Sirren und Klappern des Hebels während der Fahrt.

    Grüße
    Udo

  9. #209
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Danke, Udo! Ja, schrauben und fotografieren passt auch nicht immer so gut zusammen.

    Die erste Feder habe ich beim Einbauversuch vermurkst. Ersatz ist aber unterwegs und wird dann auch schonender montiert....

    Gruß Sven

  10. #210
    Mitglied Avatar von mpees
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Hallo Sven, ohne dass ich diesen schönen Thread verwässern will, nein hab noch kein altes s3-getriebe gefunden... Wenn du was siehst würde ich mich sehr über eine Info freuen... Oder sonst wer der ein altes über hat.

    Weiter viel Erfolg, ich bin dabei 😀
    Viele Grüße
    Micha

  11. #211
    Mitglied Avatar von tonner
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    das habe ich auch schon geschafft! Beim zweiten Versuch ging es dann besser. Ich glaube, darum fehlt die Feder auch bei den meisten Getrieben...

    Grüße
    Udo


    Zitat Zitat von Bukowski Beitrag anzeigen
    Danke, Udo! Ja, schrauben und fotografieren passt auch nicht immer so gut zusammen.

    Die erste Feder habe ich beim Einbauversuch vermurkst. Ersatz ist aber unterwegs und wird dann auch schonender montiert....

    Gruß Sven

  12. #212
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    Avatar von Bukowski
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    So, Freunde

    es folgen noch kleinere Restarbeiten am Getriebe...

    Hier fehlte z.B. noch der Kupplungsausrückhebel mit dem Ausrücklager:





    Die Teile für die Kupplungsbetätigung wurden bereit gelegt. Das neue NSK-Ausrücklager ist so ein neumodisches Selbstzentrierendes.
    Funktioniert aber auch, fahre ich schon seit ca. 10tkm im meiner anderen Serie.





    Zuerst wurde die Betätigungsstange wieder mit dem Ausrückhebel verbunden. Danach konnte der Ausrückhebel wieder eingesetzt werden.
    Die Metallklammer sichert die Verbindung zwischen Hebel und Kugelaufnahme:





    Schlussendlich folgte noch das Ausrücklager und der kleine Kunststoffbügel (auf dem Bild gerade noch zu erkennen):





    Am anderen Ende der Schaltbox fehlt jetzt noch die Getriebebremse. Damit geht es dann beim nächsten Mal weiter.

    Gruß Sven

  13. #213
    Mitglied Avatar von pernod
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Ach, immer dieser Schrauber-Porno ...
    Pascal, le Segnieur du Pernod, entbietet seinen Gruß
    كنت غبية

  14. #214
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    Avatar von Bukowski
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Ach, Pascal...

    ich habe noch ein dreckiges, aber intaktes Schwungradgehäuse aufgetrieben. Das musste zwischendurch auch schon mal vorbereitet werden:







    Aber so was will doch eigentlich keiner sehen....


    Danach ging es auch munter mit der Getriebebremse weiter. Teile wurden bereitgelegt...




    ... und zusammen gebaut:




    Der Mitnehmer wurde auch zerlegt, gereinigt...




    ... und wieder zusammen gesetzt:





    Somit waren die Bremsenteile bereit für den Anbau ans Getriebe.

    Damit geht es dann beim nächsten Mal weiter.


    Bis dann

    Sven

  15. #215
    Mitglied Avatar von siegerlandy
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    das Schwungradgehäuse sieht schwer nach 200Tdi aus?
    siegerlandy.de Mein Schrauberblog...

  16. #216
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Das Schwungradgehäuse passt zum 2.25 ltr Petrol und hört auf die Teilenummer 564393. keine Ahnung, ob's auch beim 200 Tdi passt, wahrscheinlich nicht....



    So, die Getriebebremse wurde angesetzt...




    ... und zusammen mit dem Schmutzschild angeschraubt:





    Danach wurden der Mitnehmer mit Filzdichtring ...




    ... die Unterlegscheibe und Kronenmutter auf die Welle gesteckt...




    ...und schließlich die Bremstrommel montiert:





    Die Bremse wurde so stramm eingestellt, dass die Kronenmuttern der Mitnehmer mit 115 Nm angezogen werden konnten. Die Versplintung ist
    auf den Fotos noch nicht zu sehen, wurde aber nicht vergessen.

    Zum Anziehen der Hauptwellenmutter hat die Bremswirkung jedoch nicht gereicht, so dass dies später bei eingebautem Getriebe erfolgt.
    Die beiden Deckel im Bereich der Getriebehauptwelle sind deshalb erst einmal nur ohne Dichtung aufgesetzt.

    Somit ist dieser interessante Bauabschnitt zunächst beendet.


    Als nächstes kümmere ich mich um den Antrieb.


    Bis dahin grüßt Euch

    der Sven

  17. #217
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Mein Projektfahrzeug ist ursprünglich (wie die meisten 88er Station) mit einem 2.25 ltr Benziner ausgeliefert worden.
    1994 wurde es jedoch auf einen 2.25 ltr Diesel umgerüstet.

    Ich werde allerdings wieder einen Benzinmotor einbauen.

    Der dafür vorgesehene Motor hat schon vor einigen Jahren den Weg in meine Werkstatt gefunden:





    Meine Katze ist übrigens immer dabei, wenn interessant duftende Maschinenteile auftauchen....





    Dieser Motor stammt aus einem ehemaligen norwegischem Militär- Land Rover. Die Laufleistung liegt bei nachgewiesenen 60.000 km
    und ich habe ihn eigentlich als Reservemotor für meinen 24V- ExMod besorgt.

    Seit 2014 steht er aufbereitet und konserviert in meiner Werkstatt, wird regelmäßig getörnt und wartet auf neue Aufgaben.




    Um ihn aus seiner Ecke hervorholen zu können, musste ich erst einmal das Rolling Chassis aus der Werkstatt herausrollen.

    Die Kombination aus schönstem Frühlingswetter und überholter Land Rover-Technik bringt dann jene Bilder hervor,
    die die meisten von uns so schätzen...









    Dies war die Gelegenheit, die Werkstatt aufzuräumen und durchzufegen und den Motor mit dem Motorheber in die andere Werkstattecke zu manövrieren.




    Mit dem Einbau von Motor und Getriebe in den Rahmen geht es dann weiter.

    Bis demnächst

    Sven

  18. #218
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Schrieb hier nicht jemand von Schrauber-Porno? Lauter neu gemachte Teile haben in der Tat was pornografisches ...


  19. #219
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    Jaaa, wirklich ein schöner Anblick! Fast schon schade, dass da wieder eine Karosserie drauf muss



    Nachdem der Rahmen wieder in die Werkstatt gerollt wurde, habe ich aber zuerst den Motor eingesetzt:




    Ganz langsam und mit gebotener Vorsicht wurde der Motor abgesenkt und die Motorhalter wurden zunächst nur lose mit den Aufnahmen am Rahmen verschraubt:





    Das Schwungrad bekam ein neues Pilotlager, das nach dem Einbau auf 22,24 mm aufgerieben wurde:





    Nachdem das Schwungrad montiert wurde, konnte der Seitenschlag gemessen werden. Dieser war mit 0,04 mm innerhalb der vorgegebenen Toleranz.




    Somit konnte die Kupplungsscheibe nebst Druckplatte montiert werden. Vor dem Anziehen der Kupplungsdeckelschrauben wurde die Kupplungsscheibe
    zentriert.




    Ebenso wurden die restlichen Stehbolzen ins Schwungradgehäuse geschraubt.

    Die Getriebehalter wurden auch schon mal montiert:




    Ich habe auf die Silentblöcke für den Dieselantrieb zurückgegriffen, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass die z.Zt. verfügbaren Benzinergummilager
    zu weich sind und unter bestimmten Lastsituationen (z.B. beim Anfahren) den Antriebsstrang in Schwingungen versetzen.

    Mal schauen, ob es mit diesen hier besser ist...


    Mit dem Einbau des Getriebes geht es dann nächstes Mal weiter.

    Bis dann


    Sven

  20. #220
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    So, Freunde, es folgt der Getriebeeinbau.

    Zunächst wurde das Getriebe langsam und vorsichtig mit dem Motorheber in den Rahmen abgesenkt...




    ... und schon mal grob zum Motor hin ausgerichtet.
    Bei genauem Hinsehen erkennt man, dass es relativ zum Motor noch etwas verdreht hängt (Stehbolzen und Bohrungen sind noch nicht in Linie):




    Jetzt hieß es also, alle 6 Freiheitsgrade (Verdrehung, horizontale Ausrichtung, vertikale Ausrichtung) in den Griff zu bekommen.

    Dazu habe ich den Motor mit einem Wagenheber unterstützt...




    ... und das Getriebe weiterhin mit dem Motorheber justiert.

    Die Getriebehalter liegen so bereits im Rahmenbereich auf und erleichtern die Führung:






    Der Ringspalt zwischen Kupplungsglocke und Schwungradgehäuse wurde
    aus verschiedenen Blickwinkeln kontrolliert...




    ... und durch leichtes Verdrehen des Getriebes glitten die Stehbolzen schon mal in die Bohrungen der Kupplungsglocke:




    Jetzt wurde noch mit dem Wagenheber nachjustiert und die Eingangswelle etwas verdreht (vorher 4. Gang einlegen...), und tatsächlich
    klappte es dann auf Anhieb:




    Die ganze Aktion hat ungefähr eine 3/4 Stunde in Anspruch genommen. Motor und Getriebe wurden miteinander verschraubt.

    Die Getriebehalter wurden mit dem Rahmen zunächst lose verschraubt. Mit etwas Hebelei ließen sich die Bohrungen auch übereinander bringen:




    Bevor diese dann endgültig fest geschraubt wurden, habe ich Wagenheber und Motorkran entfernt und die Motor- Getriebeeinheit kräftig
    hin- und hergerüttelt, damit sich die Lagerpunkte vernünftig setzen konnten.

    Fertig:




    Warum am Motor zwei Öleinfüllrohre zu sehen sind, erkläre ich dann beim nächsten Mal.

    Bis dann viele Grüße

    Sven

  21. #221
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    Du hast den Kettenkasten vom Ex-Mod?
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  22. #222
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    Avatar von Bukowski
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Ja, genau. Mit der Halterung für die 90 Amp- LiMa.


    Und deshalb habe ich das frisch aufbereitete Öleinfüllrohr...




    ... schon mal vor dem Motoreinbau montiert.


    Das zivile Steuerkettengehäuse fand sich bei Craddock...







    ... mit bereits eingesetztem Simmerring:




    Der Einbau erfolgt dann demnächst.


    Schönes Wochenende

    Sven

  23. #223
    Mitglied Avatar von heppsen
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Den Siri würde ich neu machen, der ist sicher älter als ihm gut tut.
    Gruss
    heppsen

  24. #224
    Mitglied Avatar von pernod
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Und ersetz gleich die Nieten vom "Simmering-Schutzblech" durch Schrauben.
    Pascal, le Segnieur du Pernod, entbietet seinen Gruß
    كنت غبية

  25. #225
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Diese beiden Gedanken, genau in der Reihenfolge, gingen mir bereits beim Auspacken durch den Kopf...

    Ist inzwischen schon alles gemacht worden und das neue Gehäuse hat bereits seinen Platz eingenommen:





    Ein frisch zubereiteter, vierflügeliger Lüfter...




    ... und das Thermostatgehäuse wurden ebenfalls schon montiert:




    Jetzt fehlen mir nur noch Anlasser, Generator, Verteiler und Vergaser...




    ... und der Antrieb ist komplett.

    Ich werde nächste Woche beim LR- Teilemarkt in Aachen mal auf die Suche gehen.


    Gruß Sven

  26. #226
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Moin Sven,

    #216, der Entlüfterpilz, der auch in den Achsen Verwendung findet, wie hast Du diesen im Deckel des Hauptgetriebes befestigt?
    Mutter? Woher?

    Gruß aus OL
    Bolex
    Wenn du nichts kannst, ist es egal wo!!!!

  27. #227
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Hallo Bolex,

    der Deckel ist dick genug, um ein Gewinde einzuschneiden:




    Es handelt sich dabei um ein BSPP G 1/8" (British standard pipe parallel, paralleles Whitworth- Rohrgewinde).

    Gruß Sven

  28. #228
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Danke Dir für die Info und alle Daumen hoch für Deine Arbeit......

    Gruß aus OL
    Bolex
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  29. #229
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    So, letzten Samstag auf Teilesuche in Aachen gewesen.

    Die Reise hat sich wieder mal gelohnt: nette Leute, gutes Wetter und ein schöner Veranstaltungsort.




    Und ich habe auch Einiges für mein Projekt ergattert:




    Jetzt geht das hier demnächst also mit den Themen Anlasser- und Vergaserüberholung weiter.

    Gruß Sven

  30. #230
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    So Freunde,

    hier geht es jetzt mal wieder weiter.


    Als erstes habe ich mir einen der Zenith- Vergaser aus dem frisch erworbenen Konvolut gegriffen:




    Auf dem angehängten Zettel steht "defekt". Ich will doch mal sehen, ob es unbedingt so bleiben muss...

    Immerhin weist die Drosselklappenwelle nur wenig Spiel auf.

    Das Blechfähnchen fehlt, ebenso ist die Leerlaufanschlagschraube und eine Gehäuseschraube verloren gegangen.






    Der Vergaser wurde vorher bereits geöffnet und ohne Dichtung wieder zusammen gesteckt:




    Auf dem nächsten Bild sieht man den nahezu komplett zerlegten Vergaser. In der Tüte rechts liegt der Reparatursatz bereit:




    Die fehlenden Schrauben fanden sich in meinem Ersatzteilfundus. Ist schon hilfreich, wenn schon länger eine andere Serie bei einem lebt....

    Die Schwimmerkammer des unteren Gehäuseteils wurde zunächst mit feiner Stahlwolle gereinigt.

    Die Mischkammer (Emulsion block) und obere und untere Gehäusehälfte wanderten danach ins Ultraschallbad.
    Nach Abschluss dieser ersten Reinigung geht es hier weiter.

    Bis dann

    Sven

  31. #231
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    sofern die hintere nut im hauptgetriebegehäuse von dir nicht verschlossen wurde( wie bei mir) ist die belüftung des transfergetriebes überflüssig.

  32. #232
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Hallo Rainer,

    danke für den Hinweis, ich habe glatt vergessen diese Modifikation zu erläutern.


    Wie Ihr wisst, fördern alte Seriegetriebe im Laufe des Betriebes Öl vom Schaltgetriebe ins Reduziergetriebe.
    Bei meinem 109er lasse ich z.B. nach jeder 2. Tankfüllung 1/4 ltr aus dem Reduziergetriebe ab und fülle 1/4 ltr frisches Öl in das Schaltgetriebe.

    Die Ölwanderung findet auf zwei Wegen statt:
    1. Über den defekten Simmerring hinter dem Hauptwellenlager
    2. Über die Schaltwellen ins hintere Schaltwellengehäuse und von dort über die rechteckige Entlüftungsnut ins Reduziergetriebe

    Weg 1 wird über einen neuen Simmerring abgestellt. Zusätzlich kann noch ein abgedichtetes Hauptwellenlager eingesetzt werden.
    Ob die Dichtwirkung dadurch deutlich verbessert wird, ist umstritten. Es könnte sein, dass der Simmerring dann trocken läuft und wieder beschädigt wird.
    Und ob die Schmierung von der Seite des Reduziergetriebes ausreicht, um dies zu verhindern, weiß ich nicht.


    Weg 2 wird abgestellt, indem man die Entlüftungsnut des Reduziergetriebes verschließt (z.B. mit Knetmetall, siehe Bild unten):




    Damit das von den Schaltwellen bei jedem Schaltvorgang ins hintere Gehäuseteil "gepumpte" Öl dennoch abfließen kann, braucht es eine zusätzliche Bohrung.

    Über diese fließt das Öl dann zurück ins Schaltgetriebe:




    Das Reduziergetriebe bekommt dann eine eigene Entlüftung (z.B. Achsentlüfter):




    Der Blechdeckel auf dem Schaltwellengehäuse hat eine kleine Entlüftungsbohrung, die sich durch Verschmutzung im Betrieb gerne zusetzt.
    Wenn man es ganz gut meint, setzt man auch hier einen Achsentlüfter oder ähnliches ein.


    Gruß Sven

  33. #233
    Mitglied Avatar von Santana109
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Moin,

    an diesen Punkten sitzen bei mir Schlauchanschlüsse und das ganze zusammen mit den Achsentlüftern führt dann per 6mm PVC Schlauch Richtung Spritzwand. Enden tut das ganze in Höhe der Haubenschaniere.

    Gruß Reinhard

  34. #234
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    dann macht das sinn. so hab ich das bei mir seit etwa 12 jahren auch. ich habe seitdem keinen öltransfer mehr. noch ist der simmering dicht.

  35. #235
    Mitglied Avatar von mpees
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Sorry Sven, dass ich Deinen tollen Thread missbrauche...aber ich weiß nicht, wie ich es sonst sinnvoll anstellen könnte:

    Rainer (MrOption), wenn ich darf, würde ich Dir gerne ein paar Getriebefragen stellen, da meins gerade ganz auseinander ist und ich bei der Teilebeurteilung ein bisschen Hilfe bräuchte, bevor ich zuwenig/zuviel bestellle. leider geht PN nicht, weil voll... wäre es möglich, dass Du mich per PN kurz kontaktierst oder mir eine Emailadresse schickst, da wäre ich sehr dankbar?

    Gruß
    Micha
    https://lr-winston.jimdo.com/

  36. #236
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    So Freunde,

    weiter geht es mit dem Vergaser. Nach dem ersten Reinigungsgang der Gehäuseteile wurden die Dichtflächen geplant.

    Angerichtet wurde dafür ein Bogen 600er Schlaifpapier, nass auf Glasplatte:




    Nach den ersten paar Runden war schon das typische Zenith- Verzugsbild deutlich zu sehen:




    Die hellen, erhabenen Stellen sind bereits geschliffen, während die dunkleren Partien noch weit davon entfernt sind.
    Der Höhenunterschied kann leicht ein paar zehntel Millimeter betragen.
    Das führt dann zu kaum noch einstellbaren Leerlauf, Abstellen des Motors beim Anhalten und anderen Unregelmäßigkeiten.

    Natürlich wurden auch der Emulsion Block und das Gehäuseoberteil geplant:




    Auch der Vergaserflansch wurde nicht vergessen:



    Ich hätte hier noch 3/10 mm herunternehmen können, um ein perfektes Finish zu erreichen, hielt das Ergebnis aber für ausreichend.


    Nach der Schleifaktion wurden die Gehäuseteile nochmals im Ultraschallbad gereinigt.

    Beim nächsten Mal geht es mit dem Zusammenbau weiter.


    bis dann grüßt Euch

    Sven

  37. #237
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    Als erstes wurde das Vergaseroberteil zusammen gesetzt.


    Spindel, Drehfeder und Choke- Klappe wurden bereitgelegt...





    ... und eingebaut:



    Hierbei musste ich die vor dem Zerlegen angefertigten Fotos bemühen, um die Drehfeder richtig anzuordnen.
    Aber schlussendlich funktioniert das nur auf eine Weise, und man findet die richtige Anordnung auch durch Probieren heraus.


    Darauf kamen die im Reparatursatz enthaltenen Teile für die Gemischabmagerung (Economy Device) zum Einsatz:




    Dichtung + Membran + Dichtung wurden sorgfältig eingesetzt...




    ... gefolgt von der Feder, dem Deckel und den Schrauben mit neuen Federringen:




    Es fehlte noch die Betätigung der Beschleunigerpumpe:



    Die Mutter habe ich mit Schraubensicherung eingesetzt. Mit der eigentlich vorgesehene Zahnscheibe habe ich in der Vergangenheit
    schon mal schlechte Erfahrungen gemacht. Die Mutter löste sich, landete in der Schwimmerkammer zwischen Kammerboden und Schwimmer
    und führte zu einem unfreiwilligen Reparaturaufenthalt am Straßenrand (meine bisher einzige Panne in 8 Jahren Serie- Fahrerei...).





    Beim nächsten Mal geht es mit dem Mischblock weiter.


    Schönes Wochenende

    Sven

  38. #238
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    Die neuen Düsen aus dem Reparatursatz wurden in den Mischblock eingesetzt.


    Auf dem Bild sieht man unter dem Mischblock aufgereiht...




    ... von links nach rechts:

    Hauptdüse (Main Jet),
    Ausgleichsdüse (Compensation Jet),
    Leerlaufdüse (Slow Running Jet),
    Beschleunigerpumpendüse (Pump Jet) mit Verschlussschraube,
    Förderventil der Beschleunigerpumpe (Pump Discharge Valve)


    Zuerst habe ich das Förderventil für die Beschleunigerpumpe eingeschraubt...




    ... gefolgt von der Beschleunigerpumpendüse und der zugehörigen Verschlussschraube:





    Auf dem nächsten Bild wurde bereits die Leerlaufdüse eingesetzt und man sieht auch die Beschleunigerpumpendüse in den Venturigang hineinragen:





    Der Mischblock wurde umgedreht, um zunächst die Ausgleichsdüse...




    ... und danach die Hauptdüse einzusetzen:





    Fortsetzung folgt....

    Gruß Sven

  39. #239
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    Und weiter geht's:


    In die Mischkammer wurden noch die Ventilkugel und der Kolben der Beschleunigerpumpe....




    ... gereinigt und in den Zylinder eingesetzt:





    Die Dichtung wurde auf das Gehäuseoberteil aufgesetzt...




    ... und der Mischblock montiert:




    Anschließend wurden Schwimmernadel und Schwimmer eingesetzt und der Schwimmerstand kontrolliert und auf 33 mm eingestellt:




    Ich habe aus reiner Neugier neben den hier verwendeten Original- Dichtsatz auch einen in Nachbauqualität besorgt. Bei diesem stimmen jedoch
    die Bohrungen nicht sauber mit den Gehäusebohrungen überein. Es lohnt sich also, etwas mehr Geld für den Original- Dichtsatz aufzuwenden!

    Die mangelnde Passgenauigkeit trifft auch auf den O-Ring zu, der die Schwimmerkammer zum Venturigang abdichtet:



    Der O-Ring des Nachbau- Dichtsatzes ist dicker. Dies führt dazu, dass beim Aufsetzen des oberen Gehäuseteils auf die Schwimmerkammer
    ein deutlicher Spalt zu sehen ist:




    Zieht man nun die Gehäuseverschraubung einfach an, werden die beiden Gehäuseteile unweigerlich verformt.
    Hier muss man wirklich vorher schauen, ob der mitgelieferte O-Ring wirklich passt.


    Fortsetzung folgt...

    Schönes Wochenende

    Sven

  40. #240
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    Standard AW: Projekt 88er Serie 3, Szenen einer Instandsetzung

    So Freunde, es ging dann weiter mit dem Gehäuseunterteil.


    Beim Einbau der Drosselklappe ist mir dann aufgefallen, was ich bisher übersehen habe (brauche wohl doch langsam mal eine Brille...):




    In Bildmitte ist es jetzt deutlich zu erkennen. Der Grund, weshalb der Vergaser mit "defekt" beschildert war.

    In der Vergangenheit wurde die Gemischregulierschraube über den Anschlag hinaus festgezogen...



    Nun ja, dann geht es eben mit einem anderen Vergaserunterteil weiter. Dieser hat jedoch eine ausgeschlagene Drosselklappenbuchse.

    Das wird sicherlich eine interessante Reparatur - ich werde berichten!


    Bis dann

    Sven

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