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Thema: Getriebe Überholung: LT77

  1. #1
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    Standard Getriebe Überholung: LT77

    Hallöchen zusamm

    Ich würde euch gerne an meiner neuesten Baustelle teilhaben lassen: der Überholung eines LT77.

    Dieses 5-Gang Getriebe kam in den 90 und 110 zum Einsatz, bis mit dem 300tdi das r380 verbaut wurde. Außerdem wurde es in seiner wohl stabilsten Ausführung (Suffix G, H und S) auch im Discovery 1 und Range Rover hinter dem 200tdi verbaut.

    Das LT77 ist in summe kein bedeutend herausragendes Getriebe, die ersten Boxen aus den 90 und 110 hielten kaum mehr Drehmoment stand als die 4-Gang Getriebe der Serien. Diese Gruppe der schwachen LT77 wird auch als "pre tdi LT77" bezeichnet, da mit Einführung des 200tdi ein standfesteres Getriebe her musste. Die letzten Ausführungen der Box sind robuster.
    (Bitte um Berichtigung wenn hier was Quatsch ist).

    Die robusten Boxen sind durchaus interessant, mit dem Tdi kommen die soweit gut klar, auch im >2t Disco und range. Auf der Insel sind sie beliebt bei den Serie fahrern, die sie als robustere Alternative zum Serie getriebe und eben mit 5. Gang gefahren werden. Es gibt auch conversion kits, um das Serie vtg an das lt77 zu flanschen.


    So, vorweg genug gesabbelt, was Konkret mein Plan ist:
    Ich habe aus einem schlacht-Discovery 1 ein tdi LT77. Das soll in meine Serie.
    (Diskussionen über Sinnigkeit und umbau Möglichkeiten etc bitte nicht hier ausdiskutieren, das kann dann entsprechend in meinem fred zur Serie passieren, wenn es soweit ist. hier geht es lediglich um die Überholung des Getriebes.)
    Allerdings ist an diesem Getriebe die Verzahnung der Ausgangswelle komplett abgenudelt. Ein sehr typisches Problem, was am Input gear des lt230 liegt. denn das hatte in den früheren Ausführungen keine Kreuzbohrung, sodass die Verzahnung geschmiert wird. Von dieser Abnützung kann man von so ziemlich jedem LT77 und den ersten r380 ausgehen.
    Ziemlich blöde Sache, denn diese Verzahnung sitzt auf dem Mainshaft des Getriebes, sprich der muss komplett neu. Daran ist weniger der Preis störend, sondern der Aufwand der für den Tausch betrieben werden muss. Denn die Box muss bis ins letzte Einzelteil gestrippt werden. somit ist eine General Überholung angesagt. Das wiederum ist teuer und ein gutes Stück Arbeit. Ich will mich der Herausforderung Annehmen, gerade weil der Aufbau des Getriebes ziemlich simpel ist.
    Auf der Insel habe ich für kleines Geld noch ein schwaches 90/110 Getriebe geschossen. Daraus brauche ich die Schaltstange für den Umbau in meine Serie.

    In diesem Fred will ich das Zerlegen und reparieren dieses Getriebes dokumentieren. Es wird keine schritt für schritt Anleitung, ich mache das ja auch zum ersten Mal und das Manual gibt es ja. Tipps und Ergänzungen sind willkommen und erwünscht. Die ein und andere Frage an die Profis werde ich in diesem Fred auch noch stellen

    Also geht's mal los


    Ich habe nicht das im Manual empfohlene Spezial Werkzeug zur Hand, was man braucht sind

    -ein normaler Abzieher
    -ein Trennmesser Abzieher, am besten gleich nen Koffer
    -eine seegering Zange, hier kann ich nur raten was ordentliches zu kaufen, knippex zB

    Als erstes muss der Schrumpfring oder Pressring hinten von der Hauptwelle abgezogen werden. Auf dieser Hülse laufen die simmerringe des schalt- und verteilergetriebes.
    Ich habe mir da am ersten Getriebe ganzschön die Zähne ausgebissen, weil ich den falschen Abzieher benutzte:



    Damit der Abzieher überhaupt ansetzbar ist, mussten da zwei 4-kant stabe aufgeschweißt werden. Trotz langem Kampf kam die Hülse aber nicht runter. Und ja, ich hatte den seegering vorher ausgebaut Erst als ich die Hülse mit einem Meißel aufgearbeitet hatte, entstand ein spannungsriss und das Teil ließ sich abziehen. Daraufhin kaufte ich mir nen Koffer mit Trennmesser Abziehern. So ging diese Arbeit beim 2. Getriebe deutlich besser, einfach den passenden Abzieher ansetzen, das ganze gut auf Spannung bringen und dann mit der Lötlampe auf die Hülse halten. die dehnt sich aus, es knackt laut und sie ist ein stück lose. dann kann man sie super abziehen. ist ne 5min Aktion.

    Als nächstes werden die Schrauben des Extension Case gelöst, die Gabel von der Schaltstange gezogen und dann das Extension Case abgehoben. Folgender Anblick zeigt sich:



    Im nächsten Schritt wird die Schaltmimik vom 5.Gang abgebaut, das sind zwei m8, dann ist die Geschichte draußen.
    Dann den Seegering entfernen, der die Syncro Nabe an ort und stelle hält. Weil an dem Getriebe die Verzahnung zw Hauptwelle und syncro Nabe eingelaufen ist, konnte ich die auch ohne Abzieher runterziehen. Sobald die Unten ist, kann auch das gang Rad abgenommen werden.

    Jetzt gibt's auf dieser Seite nur noch das gang Rad vom layshaft zum Abnehmen. Dazu muss erstmal die große Mutter runter und dafür die verstemmungen gelöst werden. Im Manual wird jetzt am Getriebe Gehäuse ein Haltegriff angesetzt und die Mutter mit einem Großen Hebel und passender Nuss geöffnet. Ich hab das so erledigt:

    Nen kleinen Halter für das gang Rad gebaut




    Und jetzt könnte man ansich mit der Nuss drauf und die klassisch mit einem Hebel lösen. Ich habe das mit dem Schlagschrauber gemacht, ging einwandfrei. Für dieses Zahnrad ist wieder mal ein Spezial Abzieher vorgesehen, mit einem normalen geht's aber auch:



    Jetzt wird das Getriebe umgedreht aufgestellt - so dass die eingangswelle nach oben zeigt.
    Um das Gehäuse abnehmen zu können, muss nur noch der kleine Halter für die schaltgabeln, der oben im Gehäuse ist, abgeschraubt werden. Dann wird das Gehäuse mit vorsichtigem Rütteln abgenommen:



    Indem man den Layshaft zur Seite kippt, kann man die Eingangswelle abnehmen. Dann wird der Layshaft einfach nach oben weg gehoben.
    Um den Mainshaft nach ebenfalls oben weg zu heben, wird erst die Schaltstange in entsprechende Position gedreht. Dann wird der Mainshaft mitsamt den Schaltgabeln sicher gepackt und alles nach oben aus der Grundplatte gehoben.



    So liegt hier jetzt alles schön zerlegt. Vergessen hatte ich den Rückwärtsgang, der kann einfach samt Gestänge so aus seinen Haltern genommen werden, ziemlich simpel und selbst erklärend.

    Die Lager vom Layshaft abziehen geht mit dem Trennmesser auch einwandfrei:



    Weiter ging es mit der Hauptwelle:

    Hier muss wieder ein dicker seegering geöffnet werden, bevor das Lager abgezogen werden kann. Das Manual schreibt vor, mit einer Presse und zwei metallstreben das unter dem lager liegende gang Rad am stück abzuziehen. Ich habe meinen Trennmesser Abzieher folgender Maßen erweitert:

  2. #2
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77



    Das Zahnrad liegt jetzt auf den m10x160mm schrauben auf, die die beiden Trennmesser zsm halten. Nicht optimal, aber wenn man die Lagerschale vor dem Abziehen etwas erhitzt, funktioniert das perfekt.
    Der Rest der Zerlegung des Mainshafts ist relativ unproblematisch, lediglich eine Syncron Nabe muss beim Suffix G ebenfalls nach hinten ausgebaut werden, im Manual was ich habe geht es um das Suffix s, da wird das Teil nach vorne abgezogen. das geht beim Suffix G nicht, weil der Mainshaft an der stelle noch einen Distanz Ring hat, der beim Suffix s vermutlich nur aufgelegt wird und nicht Bestandteil der Welle ist.

    So ist ziemlich flott alles komplett gestrippt.
    Tauschen werde ich alle Kegelrollenlager, die syncro Nabe vom 5.gang muss neu weil die Verzahnung eingelaufen ist und vorsichtshalber werde ich den ein und anderen syncro ring erneuern. Die sehen aber überwiegend noch sehr gut aus, so wie eigentlich alles an diesem Getriebe, hätte ich nicht gedacht. Das hat originale 226tkm runter, da hätte ich bei dem Gerede über das LT77 echt schlimmeres erwartet. Die Nadelrollenlager aus den Zahnrädern sehen gut aus, auch die Laufflächen in den Gangrädern. Da bin ich mir noch unschlüssig ob ich die Tauschen soll...


    Dann wäre hier der erste Zwischenstop erreicht. Jetzt muss noch genau abgewägt werden was alles neu muss und dann bestellt wird. Ne neue Hauptwelle brauchts auf jeden fall, die gibt's leider nur noch 'von' britpart. Oem ist out of stock.

    Was ich ebenfalls noch Brauche, ist die kurze eingangswelle von einem Defender tdi lt77. Teile Nr ist die
    FTC1428
    , falls jmd was anzubieten hat würde ich mich freuen.


    Bis hier hin erstmal, Gruß Leon

  3. #3
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Achja, ich arbeite momentan mit dem whb für das lt77S. Habe aber ja nen Suffix G, kann ich das whb vom s trotzdem verwenden was die ganzen Maße und Toleranzen angeht, die einzumessen sind? Wenn nein, wo gibt's das passende Manual? im netz habe ich nurnoch das ausm Triumph gefunden, aber das ist ja vermutlich wieder etwas anders...

    Danke schonmal

  4. #4
    Mitglied Avatar von freundlichsein
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Nabend Leon,
    hast PN
    Grüße
    Tim
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  5. #5
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Ohh mann, Leute!

    So superfeine Artikel und dann sind sie nicht auf Landypedia! Bitte machen! http://www.landypedia.de/index.php/Hauptseite

  6. #6
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Zitat Zitat von bininkognito Beitrag anzeigen
    Ohh mann, Leute!

    So superfeine Artikel und dann sind sie nicht auf Landypedia! Bitte machen! http://www.landypedia.de/index.php/Hauptseite
    ??? Wie geht das? Ich mache das zum ersten mal, das soll direkt aus Landy pedia?

  7. #7
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Inzwischen habe ich mir das Suffix D Defender Getriebe auch mal vorgeknöpft. Der Vorbesitzer hatte mir geschrieben, dass er das getriebe weggibt, weil der 5. Gang immer rausspringt. sonst soll das unauffällig gewesen sein. Auffällig ist, dass die Verzahnung der Hauptwelle am Ausgang nur ganz minimal eingelaufen ist, an den zähnen fehlen nur ca 1mm material. Das lässt darauf schließen, dass das Getriebe bereits überholt wurde. Auch die Dichtungen zwischen den einzelnen gehäusegruppen sehen ziemlich schlampig montiert aus. Und tatsächlich war diese Box wohl schonmal offen:





    Da hat sich wohl nen Idiot ausgetobt. Auch das Kegelrollenlager am Layshaft hat nen unschönen Detscher außen am Käfig... Ob da jetzt ein DAVE dran war, oder ob das Getriebe bei Ashcroft oder syncro gearboxes gewesen ist, lässt sich nicht sagen. Nachdem was ich aber bisher über syncro und ash so gehört habe und miterleben durfte, würde mich nichts wundern - und ich weiß warum ich das Getriebe selbst herrichte.

    Zu diesem Getriebe lässt sich außerdem sagen, dass es insgesamt etwas bescheidener ausgelegt ist, als das andere Getriebe. Die Zahnräder sind alle etwas schmaler und auch die Lager sind etwas kleiner. Ich denke also, auch wenn so viel schlechtes über das lt77 zu lesen ist was die Standfestigkeit angeht, sind die tdi Getriebe doch soweit absolut ausreichend ausgelegt.

    Jetzt geht's dann mal die Teile aus dem Suffix G anschauen und dann Neuteile bestellen.


    Zum Thema Hauptwelle nochmal, die Teile nr für den Suffix G Mainshaft lautet
    FRC5305
    , wurde allerdings ersetzt durch
    FTC1446
    . Die Teile für das Getriebe werde ich bei lrdirect bestellen, um einen Überblick über die Qualität zu haben. Auch bezogen auf die Hauptwelle ist von britpart über bearmach und allmakes bis hin zu oem alles gelistet. allerdings gibt's den ftc1446 nur noch von Britpart. Frc5305 gibt's noch in oem, ist aber als "To order, + 1 day" gelistet. Werde ich mal unter der alten Nummer das oem Teil bestellen, sind 30Euro mehr.

    Gruß Leon

  8. #8
    Mitglied Avatar von Arlo
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Moin Leon,

    wenn die Schaltmimik vom 5.Gang demontiert ist, können sowohl der 5. und der Rückwärtsgang gleichzeitig eingelegt werden (Schaltring von Hand betätigen). Dadurch ist die Vorgelegewelle blockiert und die fette Mutter lässt sich ohne weitere Maßnahmen lösen und später so auch wieder mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anziehen.



    weiterhin gutes Gelingen!
    Kurt

    ps: Teile gibt es günstig bei Ashcroft!
    Leuchtweitenregulierung ist ein Thema für später geborene.

  9. #9
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Soo, nabend zusamm, hab da mal die nächste Frage! Zum axialspiel messen der buchse vom 1. gang schreibt das whb vor so eine buchse zu drehen. Sprich das höhenmaß von 16,52mm ist sehr wichtig:



    Jetzt hab ich mit 2 drehern gesprochen, die meinten beide das ist mehr als schwierig das exakt so zu drehen... Wie soll ich da denn am besten weiter vorgehen? Ich denke mal dass die buchse vom ersten gang kaum zu ersetzen wäre, nachdem alle anderen zahnräder noch absolut im grünen bereich waren...

    Aber trotzdem...

    Dazu kommt, dass ich die ganzen messarbeiten, die ich an den zahnrädern bisher am alten mainshaft vorgenommen hatte, wiederholen muss, wenn der neue mainshaft da ist. Der ist leider tatsächlich nicht mehr in oem verfügbar. Nur von bearmach, allmakes und britpart. Da bin ich mal gespannt, wie die maße sind. Werde den von bearmach nehmen, der ist 55€ günstiger als der oem mainshaft...

    Gruß Leon

  10. #10
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Zitat Zitat von Mythosez Beitrag anzeigen
    ??? Wie geht das? Ich mache das zum ersten mal, das soll direkt aus Landy pedia?
    auf Landypedia ist alles beschrieben: http://www.landypedia.de/index.php/H...ltsverzeichnis

  11. #11
    Mitglied Avatar von Arlo
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Was hast du gegen die Welle von Ashcroft einzuwänden? http://www.ashcroft-transmissions.co...mainshaft.html
    Leuchtweitenregulierung ist ein Thema für später geborene.

  12. #12
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Zitat Zitat von Arlo Beitrag anzeigen
    Was hast du gegen die Welle von Ashcroft einzuwänden? http://www.ashcroft-transmissions.co...mainshaft.html
    Garnichts habe ich gegen die, denke das ist halt nen gewohnheitsding. Bestelle immer bei lrdirect weil ich da die besten erfahrungen gemacht habe mit service, verpackung und versand. Außerdem der Überblick über die anbieter der Teile.

    Außerdem brauche ich noch das ein und andere bei direct, bei ashcroft zahl ich schon knapp 20€ versand, für ein teil ist das nicht so in meinem sinne...

  13. #13
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Habe ashcroft mal angeschrieben, das einzige was die mir zu der Welle sagen ist, dass sie sie in der Türkei herstellen lassen „ours are made in turkey“ so der genaue Wortlaut.

    Hilft mir jetzt auch nicht weiter...

    Leon

  14. #14
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Sowas blödes, jetzt ist alles fertig vermessen, die neuen Teile sind da. Aaaaber die eingangswelle für das 56a suffix g/h lt77 (defender 200tdi lt77) ist nicht mehr lieferbar. Jetzt hab ich ein Problem. Auf dem Bild ist links die eingangswelle vom discovery 200tdi getriebe zu sehen, rechts daneben die aus einem frühen suffix D getriebe. Ich kann die kurze eingangswelle leider nicht einfach in mein tdi getriebe bauen, da das darauf liegende Ritzel andere Dimensionen hat, genau wie die vorgelegewelle. Tdi einganhswelle hat 22zähne, alles andere nur 21.

    Jetzt die Frage an euch, kann man die linke welle sinnvoll Kürzen? Das wäre momentan fast die einzige Lösung, es sei denn jemand hat ne kurze eingangswelle mit 22zähnen im fundus und wäre bereit die abzugeben. Die linke lange welle müsste nur auf das maß der rechten, kürzeren welle modifiziert werden. Hat da jemand erfahrung und kann mir sagen ob sowas sinnvoll ist? Oder baue ich mir damit nur eine Schwachstelle ein?



    Gruß Leon

  15. #15
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Hallo Leon,
    Die Kupplungsverzahnug ist wohl gerollt und damit größer als der Wellendurchmesser, da musst du erst mal jemanden finden, der das fertigen kann.
    Ich würde daher von der kurzen Welle die Verzahnung mit 21 Zähnen bis auf Wellendruchmesser (oder kurz drüber) abdrehen und von der langen die 22er Verzahnung innen ausdrehen. Dann die 22er Verzahnung auf die kurze Welle schrumpfen Mit einem Übermaß von 0,05 - 0,1 sollte das halten.

    Grüße
    Udo

  16. #16
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Hi Udo,
    Sorry, da hatte ich mich zu undeutlich ausgedrückt. Die zahn-zahl bezieht sich nicht auf die Kupplungsverzaahnung, die ist gleich. Gemeint war das ritzel, was den layshaft antreibt - dass hat in den tdi getrieben 22 zähne, während es in den anderen lt77 nur 21zähne hat. Somit haben die zahnräder auch unterschiedliche durchmesser, die breite ist auch unterschiedlich.

    Und ja, die Kupplungsverzahnung ist dicker als die welle selbst, leider. Sonst könnte man die verzahnung bei einer geeigneten Firma wohl einfach an einem tieferen punkt der welle nach fräsen lassen.

    Gruß Leon

  17. #17
    Mitglied Avatar von tonner
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Hi Leon,
    ich meine auch die Ritzel, nicht die Kupplungsverzahnung. Also 21Zähne abdrehen, 22Tähne aus der anderen Welle abstechen und eine Innenbohrung eindrehen und auf den kurzen Schaft aufschrumpfen.
    Okay, du setzt damit alles auf eine Karte, aber so what.

    Grüße
    Udo

  18. #18
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Ah, jetzt verstehe ich. Ziemlich aufwendig aber auch ne interessante lösung...

  19. #19
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Ich kenne hier ein paar Crossfahrer, die machen das alle so, um die Getriebeübersetzungen anzupassen. Und die fahren mit brachialer Gewalt!

    Grüße
    Udo

  20. #20
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Schon interessant. Ich bin zwar kein maschinenbauer der davon ahnung hat aber das klingt echt interessant...

  21. #21
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Hallo Leon

    Die Idee vom Udo sollte funktionieren. Im Bereich vom Konus für die Synchronisation vom 4. Gang befindet sich zwar der Sitzt vom Kegelrollenlager in dem die Hauptwelle gelagert ist. Dahinter, sprich unter der Verzahnung sollte die Welle massiv genug sein. Mit der Pressung darf man es aber nicht übertreiben. Der "Ring" hat durch die Verzahnung eine Kerbwirkung die ein Reisen fördern könnte. Zudem kommt die Pressung am Außen-Ø und somit an der Verzahnung nahezu 1:1 an. D.h. das Zahnrad wird größer und das Zahnflankenspiel stimmt nicht mehr. Bei einer Pressung vom 0,1 wird das schnell eng! Ich würde max 0,05 machen.


    siehe (sind zwar Bilder vom LT77 2WD, sollte aber direkt vergleichbar sein.:








    Verlängern durch aufschrumpfen könnte man auch mit der Welle machen. Den Bereich der Welle (zwischen Getriebe und Motor) kürzen und am Außen-Ø auf ein exaktes Maß drehen. Auch die lange Welle abschneiden und auch auf das gleiche maß bringen. Beide über ein dickwandiges Rohr mit 0,1 bis 0,2 Pressung warm verbinden.
    Problem ist dann die Kupplungsausrückmechanik! Das Führungsrohr paßt dann nicht mehr. Lösung könnte sowas sein: https://www.isa-racing.com/fahrzeugt...inder-60-4000/




    Gruß
    Frank
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  22. #22
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Man könnte die welle ja kürzen, dann beide enden abdrehen und mit einem rohr verbinden, was den gleichen außen Durchmesser hat wie die welle ursprünglich hatte... Oder ist das so wie du meinst Frank? Wenn dieses verbindungrohr das gleiche außenmaß hätte wie die welle selbst, wäre die ausrückmeachnik ja kein Problem. Man müsste die ursprüngliche welle dann halt mindestens 3-4mm abdrehen denke ich für eine verbünftige wandstärke des rohrs.

    Neu für mich ist dass solche aufgeschrumpften Teile tatsächlich so gut halten, hätte ich nicht gedacht. Die Baugruppen werden im betrieb ja auch warm bis heiß...

    Glücklicher Weise habe neulich erst jemanden bei mir auf der Ecke kennen gelernt, der in der Prototypen Entwicklung arbeitet und die mittelchen hätte. Mit dem werd ich das mal bequatschen und dann berichten

    Danke für die Anregungen

  23. #23
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Moin,

    das was der Udo da vorgeschlagen hat, wird auch in der Serienfertigung angewandt und hält einwandfrei. Das Richte Maß findest du als Presspassung in jedem Tabellenbuch unter Umständen unter Mithilfe des Beteiligten Maschinenbauers.

    Versuch doch mal ein 56A Getriebe zu bekommen oder eine gebrauchte Welle, bevor du da rangehst.

    Gruß Reinhard

  24. #24
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Neu für mich ist dass solche aufgeschrumpften Teile tatsächlich so gut halten, hätte ich nicht gedacht. Die Baugruppen werden im betrieb ja auch warm bis heiß...
    Hallo Leon

    grob gesagt spielt die Temperatur in der Anwendung keine Rolle, solange Bolzen und Hülse die gleiche Temperatur haben.
    Beim Aufschrumpfen wird in der Regel die Hülse erwärmt. Der Materialtypische Wärmeausdehnungskoeffizient (ein bisschen Physik muß sein) bewirkt, daß die Bohrung der Hülse größer wird. Somit kann man den kalten (!) Bolzen in die Hülse stecken. Sobald die Hülse kalt wird zieht sich diese zusammen und spannt sich auf dem Bolzen fest. Wenn sich im praktischen Einsatz das ganze erwärmt dehnen sich beide Teile (Bolzen und Hülse) aus und die Pressung bleibt trotzdem erhalten.
    Auf diese Art lassen sich extreme Presspassungen montieren.



    Aufschrumpfen ist ein im Maschinenbau nicht unübliches verfahren. Es können damit enorme Einsparungen bei der Bearbeitung und im Materialeinsatz erzielt werden. Mit aufschrumpfen erweitert sich auch der konstruktive Spielraum. Formen sind möglich die sich in einem Stück nicht oder nicht wirtschaftlich herstellen lassen. In modernen Motoren und Getrieben ist so einiges aufgeschrumpft.
    siehe:

    https://www.youtube.com/watch?v=-q6xMvrWVbc

    https://www.youtube.com/watch?v=Qq0Agba9OYg

    Man könnte die welle ja kürzen, dann beide enden abdrehen und mit einem rohr verbinden, was den gleichen außen Durchmesser hat wie die welle ursprünglich hatte... Oder ist das so wie du meinst Frank? Wenn dieses verbindungrohr das gleiche außenmaß hätte wie die welle selbst, wäre die ausrückmeachnik ja kein Problem. Man müsste die ursprüngliche welle dann halt mindestens 3-4mm abdrehen denke ich für eine verbünftige wandstärke des rohrs.

    ...zum leichteren Verständnis hab ich da mal was auf skizziert.

    • Version 1 >> Hier muß die Welle im Ø stark reduziert werden. Daraus ergibt sich eine Schwachstelle. Ich befürchte der Motor dreht der Welle den Kragen ab.
    • Version 2 >> Die weniger stark geschwächte Welle wird's wohl können. Die dünnwandige Hülse bringt zu wenig Spannung auf. Ich befürchte die Pressung dreht durch.
    • Version 3 >> So könnte es funktionieren! Wird aber im Außen-Ø größer und es braucht eine Idee bzgl. Führungsrohr vom Ausrücklager.






    Ich kann mal das Führungsrohr vom LT95 messen. Das ist u.U. größer als das vom LT77.
    Wenn dann noch die Ausrückgabel vom LT77 zum Ausrücklager des LT95 paßt hätten wir schon einen Lösungsansatz!

    Gruß
    Frank
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  25. #25
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Ach stimmt, im betrieb erwärmen sich beide Baugruppen, hebt sich also auf die spannung bleibt erhalten.

    Und ja so hätte ich mir das auch vorgestellt, wie du das skizziert hast. Könnte sogar sein, dass das originale führungsrohr noch passt... müsste ich mal messen.

    Der Haken an der ganzen geschichte ist nur einfach der trotzdem bleibende risikofaktor, dass daraus eine schwachstelle entstehen könnte. Selbst wenn dem nicht so wäre, der gedanke im Hinterkopf bleibt trotzdem, und das wiederum wäre ganz blöd wenn ich sage ich baue mir das lt77 in meine kiste um ein standfestes Getriebe zu haben bei dem ich mir keine sorgen machen müsste
    Vor allem weil ich mit der Kiste auf Reisen gehe und sicherlich auch mal ernstere offroad Touren machen möchte, wäre das eher ungünstig...

    Bleibt also die Lösung für den Worst-Case, vielleicht sollte ich doch noch etwas warten ob ich so eine eingangswelle nicht noch aufgetrieben bekomme. Zeitdruck habe ich ja nicht.

    Trotzdem Danke für das reichhaltige Motdenken, ist denke ich egal wie es ausgeht eine Bereicherung!

    Gruß Leon

  26. #26
    Mitglied Avatar von FBW
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Zitat Zitat von Mythosez Beitrag anzeigen
    ...Der Haken an der ganzen geschichte ist nur einfach der trotzdem bleibende risikofaktor, dass daraus eine schwachstelle entstehen könnte. Selbst wenn dem nicht so wäre, der gedanke im Hinterkopf bleibt trotzdem, und das wiederum wäre ganz blöd wenn ich sage ich baue mir das lt77 in meine kiste um ein standfestes Getriebe zu haben bei dem ich mir keine sorgen machen müsste
    Vor allem weil ich mit der Kiste auf Reisen gehe und sicherlich auch mal ernstere offroad Touren machen möchte, wäre das eher ungünstig...

    Gruß Leon
    Hallo Leon

    um das Getriebe mußt Du dir keine Sorgen machen!
    ...wenn die Welle bricht bleibt das Getriebe erst mal heil


    Gruß
    Frank
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  27. #27
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Ja, mit der richtigen Portion fährts sich eben deutlich entspannter😂👍

  28. #28
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Ja, mit der richtigen Portion Humor fährts sich eben deutlich entspannter😂👍

  29. #29
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Zitat Zitat von Santana109 Beitrag anzeigen
    Moin,

    das was der Udo da vorgeschlagen hat, wird auch in der Serienfertigung angewandt und hält einwandfrei. Das Richte Maß findest du als Presspassung in jedem Tabellenbuch unter Umständen unter Mithilfe des Beteiligten Maschinenbauers.

    Versuch doch mal ein 56A Getriebe zu bekommen oder eine gebrauchte Welle, bevor du da rangehst.

    Gruß Reinhard
    Habe da was in aussicht, würde mich aberw nochmal schmerzhafte 350€ sicher kosten. Und der typ muss mir erstmal nen bild der serien nr schicken, blind glaub ich keinem dass er da nen 56A verkauft^^

  30. #30
    Mitglied Avatar von Santana109
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Moin,

    "für mich", wäre die Reihenfolge der Wunschliste:

    1.) Ich kriege ein weiteres LT77-56A, du brauchst eh Spares(Früher oder Später)

    2.) Kauf einer neuen oder gebrauchten Eingangswelle aus noch nicht bekannter Quelle

    3.) Aufschrumpfen des Zahnrads auf deine alte Welle

    4.) Verbinden der Eingangswelle würde ich nicht am Auto haben wollen( Nicht an dieser Stelle), Dynamisch hast du bei einem Geländewagen die Reserven der Restwelle an dieser Stelle Ruck-Zuck überschritten...

    Gruß Reinhard

  31. #31
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Da ich jetzt mal bis Mai warte und hoffe, dass der 56A Input Shaft dann wieder lieferbar ist, geht momentan nicht viel voran. Ärgert mich, habe alle Teile hier liegen und würde das Getriebe am liebsten direkt zusammen bauen, dass diese Baustelle abgeschlossen ist. Aber das muss jetzt warten. Habe den Mainshaft aber mal angefangen zusammen zu bauen. Da das hintere Hauptwellenlager einen sehr straffen sitz hat, wird eine Presse benötigt. Bisher hatte ich Lager immer mit einem passenden Rohr und einem Hammer auf die Wellen aufgetrieben. Ich will bei diesem Getriebe aber keinen Murks fabrizieren, deshalb habe ich mir kurzerhand eine kleine Presse gebaut, um alle Lager Materialschonend und korrekt aufzubringen.

    Das Ausgangsmaterial:


    Zunächst wird aus den Profilen der Grundkörper gebaut, die Teile werden entsprechen zugesägt, rechtwinklig zueinander ausgerichtet und mit zwingen gesichert, damit sich beim schweißen nichts verzieht:



    Dann wird gebrutzelt.



    Hier ist der fertige Grundkörper. Die Rohre sind nur gesteckt, so kann man längere reinbauen, falls das mal nötig sein sollte



    Das Endprodukt. Betrieben wird das ganze mit einem Teleskop Wagenheber aus einem Discovery 1. Der drückt maximal 5 Tonnen denke ich.



    Hier haben wir die Teile, die benötigt werden. Von links nach rechts: 2. Gangrad mit Nadellager und Syncronring, Syncronnabe 1./2. Gang, 1. Gangrad mit Buchse, Nadellager und Syncronring und schließlich das hintere Hauptwellenlager. Darüber die neue Hauptwelle (kommt von Bearmach und wurde in Italien hergestellt, macht nen guten Eindruck und ist maßhaltig), Neue Sprengringe (Sicherung und Anschlag für das Lager) und schließlich für die Syncronnabe neue Federringe und Clips.

    Zur Syncronnabe:

    Die Verzahnungen sehen noch relativ gut aus, die Gänge haben auch gehalten. Einzig die beiden Federringe sind etwas eingelaufen und die Clips haben minimale Spuren von Abnützung. da beides nicht teuer ist und die Neuteile eine augenscheinlich gute Qualität haben, werden diese Bauteile erneuert.

    Die Gangräder bekommen neue Syncronringe, da das LT77 dazu neigt schaltprobleme im 1. und 2. Gang zu haben, was an unterdimensioniert ausgelegten Syncronringen liegt. Die neuen Ringe bremsen das Rad deutlich besser ein, das kann man Händisch fühlen. Die alten sind nach über 200tkm wohl doch schon abgenützt, auch wenn die Beschichtung soweit okay aussieht.

    Die Nadellager erneuere ich nicht, da diese unauffällig sind und keiner hohen Belastung ausgesetzt sind.

    Vor dem Einbau werden alle Komponenten geschmiert.

    Die Gangräder werden wie im Manual beschrieben auf die Welle montiert, dazwischen die Syncronnabe. Dann muss das Lager aufgepresst werden.

    Dazu hat mir ein Kollege aus Alu Buchsen gedreht, diese sind unverzichtbar bei 3 der insgesamt 5 Kegelrollenlager, da sonst der äußere Lagerkäfig beschädigt wird:



    Die Presse funktioniert einwandfrei, man muss den Wagenheber lediglich möglichst mittig ausrichten



    Das Lager muss soweit aufgepresst werden, dass der neue Sprengring darüber montiert werden kann. Dann ist es aber zu weit aufgepresst und behindert die Buchse des 1. Ganges. Um der Buchse ihr axialspiel wieder zurückzugeben, muss das Lager wieder zurück, an den Sprengring gepresst werden. Dazu wird das 1. Gangrad auf Klötzen aufgelegt...



    ...und die Hauptwelle wieder zurück gepresst, bis das Lager am Sprengring anliegt:



    Somit wären der 1. und der 2. Gang wieder an der Hauptwelle montiert.
    Bis die eingangswelle endlich da ist, kann ich noch die neuen Lager auf die Vorgelege Welle aufpressen und an der Hauptwelle das 3. Gangrad, die Syncronnabe 3./4. Gang und das darüber sitzende Lager montieren. Alles Andere muss dann wohl noch einige Wochen warten...
    Bis dahin werde ich mich dem lt230 VTG widmen. Es gibt immerhin was zu tun

    Falls jemand etwas von einem 56A LT77 hört, bitte an mich weiterleiten

    Bis dahin, Leon

  32. #32
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Leon, Deine Presse macht mir irgendwie Angst!

    Finde den Unterschied:
    https://www.ebay.de/itm/Werkstattpre....c100677.m4598
    In need the devil puts up with BRITPART...

  33. #33
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Zitat Zitat von ninetylandy Beitrag anzeigen
    Leon, Deine Presse macht mir irgendwie Angst!

    Finde den Unterschied:
    https://www.ebay.de/itm/Werkstattpre....c100677.m4598
    Die ist auch mit Vorsicht zu genießen

    Unterschiede gibts ne Menge, aber bin für die 100€ zu geizig Liegt auch einfach daran dass ich finanziell nicht so üppig aufgestellt bin zurzeit. Und für die par Lager reicht selbstmordwerkzeug aus

  34. #34
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    so sieht eben der Unterschied zwischen 12 to und (aller)höchstens 2 to aus. Das hat mit Selbstmord nichts zu tun, denn wenn Du den Druck überschreitest zieht es ihr höchstens die Ärmel lang.

  35. #35
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Und wenn das Ding zur Seite ausbüchst, sind vielleicht die Zähne weg.

    gruß Marc
    In need the devil puts up with BRITPART...

  36. #36
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Zitat Zitat von ninetylandy Beitrag anzeigen
    Und wenn das Ding zur Seite ausbüchst, sind vielleicht die Zähne weg.

    gruß Marc
    Genau deswegen hab ich das Ding gerade selbstmord werkzeug genannt...

    Aber solang der wagenheber mittig positioniert ist geht das klar... zumal ich die schwerste pressung mit dem hinteren hauptwellenlager schon erledigt habe. Die anderen Lager sind nicht so das Problem.

  37. #37
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Hallo Mythosez,
    ich hätte eine passende Welle (ca 40.000 km), deine Mailbox(pn) ist leider voll. Bei Interrese bitte Mail an info@expedreisen.at
    Ps: will nichts daran verdienen!
    Mit freundlichen Grüßen
    Florian
    Geändert von Husky (08.04.2018 um 09:29 Uhr) Grund: Email richtiggestellt

  38. #38
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Zitat Zitat von Husky Beitrag anzeigen
    Hallo Mythosez,
    ich hätte eine passende Welle (ca 40.000 km), deine Mailbox(pn) ist leider voll. Bei Interrese bitte Mail an info@expedreisen.at
    Ps: will nichts daran verdienen!
    Mit freundlichen Grüßen
    Florian
    So forum ist endlich wieder online Das sind ja mal richtig erfreuliche Neuigkeiten, wäre super wenns tatsächlich die gesuchte Welle ist Habe dir schon eine mail geschickt gerade eben, posteingang ist auch wieder leer

    Leon

  39. #39
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Sodale, ich hab da nochmal was...
    Das LT77 hat ja eine Öl Pumpe, die Getriebeöl durch die hauptwelle pumpt um die nadellager zu schmieren. Das Öl wird über einen Asbest-haltigen (don't tell mama) Schleifring in die Hauptwelle gefüttert. Diesen Schleifring wollte ich mal rein prophylaktisch wechseln und habe nach teile nr nen Neuteil bestellt...
    Sieht aber irgendwie völlig anders aus:





    Das bestellte ding da hat absolut Garnichts mit dem benötigten teil zutun...

    Weiß jemand wo ich das richtige Teil herbekomme? Oder lasse ich den alten Schleifring einfach drin? Ich kann das schwer einschätzen...

    Danke schonmal und bis bald, Leon

  40. #40
    Mitglied Avatar von ninetylandy
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    Standard AW: Getriebe Überholung: LT77

    Hast Du den FRC4449 oder FTC2210 bestellt?
    Ansonsten gibts da keine Alternative.

    http://www.allbrit.de/UNI.cfm?PAGE=753355&SPRACHE=DE#
    In need the devil puts up with BRITPART...

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