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Thema: Kaufberatung P38

  1. #1
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    Standard Kaufberatung P38

    Hallo Zusammen,

    ich bin "Neu" im Forum und suche Unterstützung beim evtl. Kauf eines P38. Meine Name ist Julian, bin 40ig Jahre alt und bin begeisterter Outdoorurlauber.
    Dies habe ich meistens mit einem T4 gemacht, der aber vor einigen Jahren einem Freelander mit einem Dachzelt weichen musste. Daraus ist eine gewisse Leidenschaft für
    die älteren Land Rover Modelle entstanden, um genau zu sagen dem P38. Nun suche zu Urlaubszwecken eine P38. Man liest ja nicht so viel gutes über die Haltbarkeit dieses
    Fahrzeuges, aber aus designtechnischen Gründen und durch Probefahrten ist es einfach für mich einer schönsten Geländewagen, die hergestellt wurden.

    Um ganz offen zu sein:

    Ich habe mich zwar viel mit evtl. Tücken und Fehlern etc.. verschiedener Modelle befasst, aber ich bin kein Spezialist und auch kein Schrauber. Zwei Linke Hände habe ich aber auch nicht. Kleinere Dinge mache ich auch selber.
    Da man beim Kauf ja auf einige Dinge achten muss, um nicht sofort einen Griff ins Klo zu machen, ist meine Frage folgende:

    Gibt es evtl. hier in diesem Forum Spezialisten, die sich auch Fahrzeuge anschauen und einen Check durchführen würden? Macht die Dekra Sinn, die das auch anbieten oder ist der P38 zu speziell?
    U.a. gibt es ja auch noch Gutachter, die man losschicken kann.

    Vielen Dank erst einmal!

    Grüße

    Julian

  2. #2
    Mitglied Avatar von RangeIsland
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    Standard AW: Kaufberatung P38

    Gutachter kannst du vergessen - die stehen vor einem P38 wie ein Schwein vor der Bibel.

    Wenn du nicht selber schrauben kannst und willst: Finger weg, er wird dich arm machen
    Wenn du ein sorgenfreies Auto willst: Finger weg
    Wenn du mit jedem Euro rechnen musst: Finger weg

    Du bist noch da?

    Wichtig ist, das ALLE elektrischen und elektonischen Spielereien funktionieren - sonst wird man schnell wahnsinnig.

    Dicht sollte er sein .. sowohl unten als auch oben

    Und der Motor sollte keine seltsamen Geräusche von sich geben ... hohes Risiko

    Und es hilft wenn du halbwegs englisch kannst, viele Infos gibt es in den USA

    Ansonsten ist der P38 recht einfach zu reparieren und Teile noch nicht absurd teuer wenn man sie in GB bestellt.
    nach dem Schrauben ist vor dem Schrauben - und JA, das muß so.

  3. #3
    Mitglied Avatar von hotspot321
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    Standard AW: Kaufberatung P38

    Hi,
    sehe gerade du kommst aus FFM.
    Hast du schon mal einen p38 „live“ gesehen?
    Arbeite in FFM, könntest mal einen Blick drauf werfen. (Verkaufen will ich aber nicht )

    Rate auch eher von ab wenn man kein Schrauber ist, es sei denn Geld spielt so gar keine Rolle und man gibt ihn zu LR, wobei die mittlerweile auch kaum noch Ahnung vom p38 haben.
    Ist nicht ohne der Wagen, war am Anfang auch sehr euphorisch aber nach 3 Jahren Besitz hab ich auch etliches hinter mir.

    Wenn er läuft ist er geil!!!

    Grüße
    Sebastian

  4. #4
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    Standard AW: Kaufberatung P38

    Vielen Dank für die Antwort. Ich bin noch da:-). Das schreckt mich jetzt nicht so ab. Gibt es denn eine Modellvariante , die weniger anfällig ist? Oder sind eher alle gleich?

  5. #5
    Mitglied Avatar von RangeIsland
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    Standard AW: Kaufberatung P38

    Diesel, Gemse oder Thor - alle haben ihre Macken.

    Der Diesel ist der "modernste" der Motoren - aber zu schwach um Spaß zu machen und thermisch an der Belastungsgrenze .... dazu noch ohne Umweltplakette. Aus steuerlicher Sicht müsste Thor am sinnvollsten sein, unproblematisch ist kein P38

  6. #6
    Mitglied Avatar von hotspot321
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    Standard AW: Kaufberatung P38

    Eher nicht.
    Der Diesel tut sich allgemein schwer, die Vorfacelift V8 leiden an Laufbuchsenschäden. Wenn am ehesten noch späte (ab ´99) V8.
    Generell lässt sich sagen das man von vorne herein die Finger von schlecht gepflegten und gewarteten Fahrzeugen lassen soll.
    Bei dem Alter auch nicht ganz unlogisch.
    Es sollte alles an Elektronik funktionieren die verbaut ist, was aber mehr ein frommer Wunsch ist als Wirklichkeit.
    Das Luftfahrwerk sollte zügig arbeiten und nach dem Abstellen die Höhe halten.
    Der Kühlkreislauf muss 100% in Ordnung sein

    Und wie schon erwähnt, einen ordentlichen 4-stelligen Betrag zusätzlich zum Kaufpreis sollte man haben sonst wird das schnell eng.

    Wenn du ihn wirklich auf Reisen ensetzen möchtest solltest du dir in jedem Fall einen Diagnosetester kaufen sowie viel Platz im Kofferraum für Ersatzteile vorsehen.
    Ein T4 ist ein Allerweltsauto das nahezu jede Werkstatt reparieren kann, an den p38 geht keiner ran.

    Grüße
    Sebastian

  7. #7
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    Standard AW: Kaufberatung P38

    Danke für die ehrlichen und transparenten Meinungen. Ich geh jetzt nochmal in mich :-). Ich bin den P38 schon diverse Male Probe gefahren. Das war schon echt schön. U.a. natürlich auch andere Fahrzeugtypen, aber der P38 war schon mit Abstand das tollste Erlebnis und das nur auf Probefahrten. Schönes Wochenende und grüße aus ffm. Julian

  8. #8
    Mitglied Avatar von sarmento
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    Standard AW: Kaufberatung P38

    Nach meiner Odyssee mit dem Disco II V8 war meine Liebste eher total gegen den Kauf vom P38.
    Sie wollte den Disco unbedingt los werden..
    So probeweise hab ich dann jetzt mal gesagt dass ich den P38 verkaufe. Da legte sie dann gleich ein Veto ein und beschloss mit mir zusammen den Umbau als Reisemobil mit Dachzelt usw.
    Also ein recht guter Kaufpreis wird da grad investiert.
    Ich hab eine 8 Jährige Tochter die sehr empfindlich beim Autofahren ist. D.h. ihr wird sehr schnell schlecht.
    Auch in modernen Mercedes Kombi usw. Sie wäre mir wirklich sehr böse wenn ich die Queen verkaufe, sie liebt dieses Auto und genießt jede Fahrt!
    Zu mir: wir gehen gemeinsam durch dick und dünn, ja, man wächst an diesem Fahrzeug und verliert die Angst vorm Schrauben. Eine gute Werkzeugausrüstung und etwas Polster sollte man aber schon haben, sonst wird es wieder solch ein Notverkauf wie man sie öfters günstig im Netz findet.
    Ich Bremse eher früh und bin sehr wachsam damit ihr kein Depp einen Schaden zufügt, der P38 bleibt mir hoffentlich sehr lange erhalten Bestes Auto um weite Strecken zu fahren und die Möglichkeiten sind definitiv ein Argument!
    Das Gute beim P38er ist definitiv das die Schwächen mittlerweile bekannt und lösbar sind (Danke Forum).
    Außerdem hat er technisch schon wirklich alles was man braucht, die Amaturen sind gut platziert und intuitiv bedienbar, ohne das man vom Scrollen durch Programme usw beim fahren abgelenkt wird. Was mir persönlich sehr wichtig ist.
    Und da ich bei meinem Disco II (Bosch) auch einen cracked block hatte, kann ich dem Gerücht mit der Haltbarkeit leider nicht ganz zustimmen.

  9. #9
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    Standard AW: Kaufberatung P38

    Hallo Julian,
    der Diesel ist in der Tat etwas behäbig. Dafür steht da BMW drauf und daher gibt es viele Ersatzteile für den Motor günstig bei BMW bzw. beim Schrotthändler. Mein DSE (Bj. 2000) ist seit 13 Jahren mein Alltagsauto. In der Woche fahre ich jeden Tag 8 Kilometer Stadtverkehr zur Arbeit (ein Weg 9 km) und am Wochenende insgesamt 600 km Autobahn. Dazu kommt noch ab und an Anhängerbetrieb (2 Pferde). Der Range hat jetzt 508.000 km runter. Mit dem ersten Motor, dem zweiten Automatikgetriebe und dem dritten Verteilergetriebe. Ich bin auch nur der durchschnittlich begabte Schrauberlaie. Habe privat jedoch eine kleine Halle mit Grube zur Verfügung. Ansonsten bin ich beim KFZ-Meister um die Ecke, für den eine BMW-Motor keine Hexenwerk darstellt.
    Deine Idee, einen erfahrenen P38-Fahrer beim Kauf zu Rate zu ziehen ist genau richtig.
    Ich möchte meinen Range Rover nicht mehr missen - trotz vieler kleiner Macken und Eigenheiten.
    Viele Grüße von der Nordseeküste
    Herry

  10. #10
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    Standard AW: Kaufberatung P38

    Seufz: War eindeutig zu früh heute Morgen: 8 km = 9 km???
    Nimm 8,5 km dann passt es.
    Herry

  11. #11
    Mitglied Avatar von alex m
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    Standard AW: Kaufberatung P38

    Zitat Zitat von RangeIsland Beitrag anzeigen
    Gutachter kannst du vergessen - die stehen vor einem P38 wie ein Schwein vor der Bibel.

    Wenn du nicht selber schrauben kannst und willst: Finger weg, er wird dich arm machen
    Wenn du ein sorgenfreies Auto willst: Finger weg
    Wenn du mit jedem Euro rechnen musst: Finger weg


    Kann mich da auch nur wiederholen:

    Wenn du zuviel Zeit, zuviel Geld, unglaublich viel Idealismus und dir mal richtig die Zähne ausbeißen willst - mach.
    Ich würde den Markt checken und falls nötig lieber länger suchen.
    Wenn es natürlich gleich Liebe auf den ersten Blick ist - zuschlagen.

    Wie die Erfahrung zeigt, billige Autos müssen zwangsläufig nicht viel besser sein wie die richtig teuren.
    Viele sind Blender, bei denen die gleichen Baustellen zu erledigen sind wie bei den abgrockten Bulls.

    Wenn du dir nicht sicher bist ob du das willst:
    Zieh dir den billigsten mit 2 Jahren Tüv auf dem Markt und schau ob das deins ist.
    Möglichkeit A)
    Du findest es derart geil zig hundert Euro in ein Auto zu stecken das nie 100% funktioniert und machst wie ein Junkie weiter damit.
    Sind die zwei Jahre Tüv rum und die Sucht lässt dich nicht los, kannst du den Hobel weiter aufbauen oder ziehst dir einfach einen richtig guten und machst bei dem genau das gleiche wie bei der alten Schindmähre (die kannst für Ersatzteile ausschlachten ... viele werden ja dann recht neu sein)

    Möglichkeit B)
    Du bist derart entnervt von dem Bull, dass du ihn zur Rache verschrottest/anzündest/im Wald aussetzt oder einfach weiterverkaufst.
    In Fürsten Forest zerballern ist auch ne Option ... wenn er noch läuft.
    Vorteil da: der Einstiegskurs ist/war gering ... mögliche Verluste halten sich dann auch in Grenzen.

    Ich hab vor 2 Jahren auch einfach den günstigsten mit Euro II gekauft und der Plan war zuerst den Hobel als Baustellenauto zu nutzen und den Tüv runterzufahren.
    Allerdings hat mich die Technik dann doch mehr interessiert und ich habe mich so nach und nach mehr damit beschäftigt wie ich eigentlich wollte.
    Ich habe für meinen Teil festgestellt, das die Technik im Grunde gar nicht so komplex ist wie man zuerst vermutet.
    Klar - ist alles mega dimensioniert und schwer aber im Grunde total easy aufgebaut.
    Fast alle Schrauben sind metrisch, das macht das Schrauben einfach.

    Was man wirklich braucht:
    :: eine Diagnosetool
    :: einen Vielzahn-Nußsatz
    :: ne gute Rep-Anleitung
    :: die Erfahrung der Leute hier aus dem Forum
    :: viel WD40 und Geduld

    Die Teile sind einzeln genommen wirklich erschwinglich, allerdings sind ganz viele Teile irgendwann auch teuer.
    Ich habe den Kaufpreis schon ganz locker nochmal in Neuteilen in den Ofen reingesteckt.
    Lohnt sich aber, denn wenn er fährt und alles funktioniert macht das echt Spass.

    Die ganzen Horrorgeschichten mit der fiesen Elektronik, slipped Liners, Getriebeschäden sind sicher wahr.
    Allerdings muss man auch sehen, was die Autos die angeboten werden gelaufen haben ... unter 250.000 Km ist ja fast schon selten.
    Daher ist aus meiner Sicht sicher ein gewisses Risiko da, allerdings kann mir auch bei einem anderen Bulliden das Getriebe verrecken oder der Motor platzen.
    Wäre das alles so mies, wären hohe Laufleistungen ja eher selten.

    Gruss

  12. #12
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    Standard AW: Kaufberatung P38

    Die Leidenschaft für einen P38 muss halt den Schmerz, den man evtl. hat mit Reparaturen überwiegen. Die Zeit spielt eine wesentliche Rolle. Es ist ja ein Hobby und Hobby's kosten Zeit und Geld. Ich werde mir das gut Überlegen und weiter erst mal ein paar Fahrzeuge anschauen. Nach den ganzen Beschreibungen haben icjbso das Gefühl, dass der P38 keine 1000km ohne Probleme fährt. Dabei stelle ich mir die Frage, was man nicht tauschen muss, damit der P38 fährt :-). Es gibt ja so einiges am Markt (von bis). Eine letzte Frage hätte ich noch. Was sollte man für einen gebrauchten P38 ausgeben, was nicht völlig überteuert? Jetzt mal angenommen man findet ein Fahrzeug mit Scheckheft ohne Wartungsstau bis 180.000km.

  13. #13
    Mitglied Avatar von hotspot321
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    Standard AW: Kaufberatung P38

    Hi,

    pauschal kannst Du das mit den 1000km auch nicht sagen. Hab den Range jetzt 3 Jahre und fahre im Jahr zwischen 8000-10000km. Die ersten beiden Jahre war neben (viel) Wartung zwar auch immer was - aber überschaubar. Zusätzlich habe ich viel vorsorglich getauscht, bei dem Alter kann immer was sein. Aber dieses Jahr war im Frühling der Wurm drin, egal wie sehr ich vorher alles gepflegt, gechecked oder getauscht habe.
    Kleines Beispiel: Fahren nach Wien, unter 800km, auf dem Weg dahin verabschiedet sich der Mittelschalldämpfer, ein Gebläsemotor und bei Ankunft war die hinten rechts die Felge verölt, also Simmerring defekt. Jetzt kann man sagen einzeln betrachtet kein Weltuntergang aber die Wochen davor habe ich Teile für knapp 1500€ verbaut. Dann ist man schon leicht gernervt. Zumal, und das macht vllt auch den fragwürdigen Ruf aus, es oft Dinge sind, mit denen man nicht rechnet und die man von anderen Autos/Herstellern nicht kennt. Zumindest ist es bei mir und meinem Umfeld so, ich kenne keine brennenden Sicherungskästen, kaputte Relais, kaputte Kreuzgelenke in Kardanwellen, ständig ölende Motoren, Wassereinbrüche, eine Wegfahrsperre von einem anderen Stern und die Elektronik sowieso.

    Nicht falsch verstehen, ich liebe den P38: Design, Lifestyle usw aber manchmal ist er anstregend. Vielleicht macht es das ja aus.

    Ich habe noch einen 23 Jahre alten Toyota Land Cruiser, auch Benziner 4,5l. Der hatte noch NIE, wirklich NIE etwas. Regelmäßig frisches Öl und alle 8 - 10 Jahre eine neue Batterie, das wars. Dafür kostet der in der Anschaffung heute auch ein vielfaches als ein gebrauchter P38.

    Zu Deiner Frage: um die 180000km würde ich zwischen 6000 - 8000€ in den Raum werfen. Wenn wirklich alles technisch und optisch gut ist.
    Fahrzeuge um 100000km im guten bis sehr guten Zustand liegen mittlerweile irgendwo bei 12000 - 14000€, die Preise ziehen an.

  14. #14
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    Standard AW: Kaufberatung P38

    Ich fahre seit 3 Jahren einen 4,6 Liter und bin bis heute von der Ästhetik des Autos begeistert. Mein Einstandspreis war € 6000,--, inzwischen liege ich durch Reparaturen bei ca. € 25000,--. Unter anderem ist ein neuer Motor verbaut, nachdem der alte nach nur 70 km aufgegeben hat. Größere Geldmengen sind in einen Mike-Sanders-Korrosionsschutz (mache ich bei allen Autos, immer), die O-Ringe der Heizung, neue Schlüssel, die Luftfederung und sonstigen Kleinkram geflossen. Die Federung gibt bis heute nicht wirklich Ruhe, aber ich bleibe hier hartnäckig. Aktuell zeigt mein Tacho übrigens rund 180.000 km. Ich komme ursprünglich vom Mercedes G-Modell, diese sind mir aber inzwischen echt zu teuer, rosten und brauchen ebenfalls ordentlich Kohle für Wartung. Vergleiche ich die Kosten, macht mein P38 im Vergleich zum G immer noch Sinn - schließlich fährt man einen feinen V8 Geländewagen ohne überbordenden Elektroschwachsinn. Ich wäre dennoch nicht unglücklich, wenn die Luftfederung nun langsam Ruhe geben würde... Was mich übrigens am P38 anfangs echt gestört hat, sind massive Knarzgeräusche durch Kunststoffteile im Innenraum. Ich konnte nicht anders, als wirklich den gesamten Innenraum auszubauen und die Teile von hinten mit Schaumstoff und Filz zum Schweigen zu bringen. Ganz ruhig ist er immer noch nicht, jedoch konnte ich bestimmt 80% der Geräusche im Laufe der Zeit killen. Meine Frau meint, ich solle lieber mein Gehirn dämpfen. Doch das nur am Rande. Fazit: It's hard but I still love it!

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