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Thema: Sich dem Defender annähern

  1. #1
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    Standard Sich dem Defender annähern

    Hallo zusammen,

    seit 2-3 Jahren liebäugle ich mit dem Gedanken mir ein Abenteuermobil für Reisen in Europa zuzulegen.
    Dabei schaue ich links und rechts, erwische mich aber immer dabei alles schlecht zu reden, was nicht Defender heißt.
    Deshalb vermute ich, ist mein Schicksal besiegelt Es soll ein 110 werden.

    Nun möchte ich das Ganze etwas ernster angehen. Im Forum habe ich mich bereits belesen (Vielen Dank an der Stelle ). Auf den Händlerplattformen schaue ich täglich.
    Theoretisch steht mein Plan, aber praktisch ist noch nichts passiert.

    Bevor ich mir nun tatsächlich die ersten Defender anschaue, wollte ich mich noch einmal versichern, ob mir die Ausfahrt und das Urlauben mit dem Defender liegt und gefällt.
    Bei Paulcamper war ich auf der Suche nach Mietfahrzeugen. Von Berlin aus gesehen leider alles etwas weiter weg.

    Deshalb meine Frage:
    Wie habt ihr euch dem Defender genähert?
    Gibt es in diesem Forum jemand, der mir in der Nähe von Berlin weiterhelfen kann oder sogar seinen Defender für 2-5 Tage vermieten möchte?
    Die Ausstattung wäre dabei für mich erstmal zweitrangig. Irgendwo schlafen möchte ich natürlich (Herausforderung: 1,96m) .

    Vielen Dank im Voraus

    Liebe Grüße aus der Hauptstadt
    Mario

  2. #2
    Mitglied Avatar von ccbm
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    So cool ich immer die Leute mit ihrem Defender und (Dach)Zelt im Urlaub finde: Bei miesem Wetter bemitleide ich sie nur. Und um jeden Tag woanders zu sein, finde ich es auch suboptimal. Ich gehe also davon aus, daß Du in sonnigen Gefilden abseits der Strassen Abenteuer erleben willst. Dann ist das sinnvoll, ansonsten oftmals eher Showgehabe ohne wirklichen Mehrwert zu einem kleinen, wendigen WOMO. ( sorry, wenn sich jetzt jemand angesprochen fühlt ). Oder wird der Defender dann auch Dein Alltagsfahrzeug ?

  3. #3
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Zitat Zitat von ccbm Beitrag anzeigen
    So cool ich immer die Leute mit ihrem Defender und (Dach)Zelt im Urlaub finde: Bei miesem Wetter bemitleide ich sie nur. Und um jeden Tag woanders zu sein, finde ich es auch suboptimal. Ich gehe also davon aus, daß Du in sonnigen Gefilden abseits der Strassen Abenteuer erleben willst. Dann ist das sinnvoll, ansonsten oftmals eher Showgehabe ohne wirklichen Mehrwert zu einem kleinen, wendigen WOMO. ( sorry, wenn sich jetzt jemand angesprochen fühlt ). Oder wird der Defender dann auch Dein Alltagsfahrzeug ?
    Hallo ccbm,
    danke für deine ehrliche Antwort. Auf Show und Instagram verzichte ich. Ich hätte gerne einen robusten Begleiter, der auch mal problemlos über eine osteuropäische Bergstrecke kommt und nicht bei der ersten Düne am Strand stecken bleibt. Das Campen an sich ist mir nicht fremd. Und Zelten ist bei miesem Wetter auch auf dem Boden erfahrungsgemäß oftmals kein Spaß
    Nutzen möchte ich den Defender als Reisemobil für ganz Europa. Da wird es sicher nicht immer sonnig sein.
    Für den Alltag in Berlin habe ich ein Rad. Dafür ist der Defender nicht gedacht und sicher auch nicht die beste Wahl.

    Kannst du mir noch ein wenig erklären, warum du meinst, dass der Defender suboptimal ist, um jeden Tag woanders zu sein?

    Beste Grüße

    Mario

  4. #4
    Mitglied Avatar von ccbm
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Das bezog sich jetzt nicht speziell auf den Defender, sondern auf die Art des Reisens. Im Defender kannst Du i.d.R. nicht schlafen. D.h. entweder Dachzelt oder Anbauzelt oder Extrazelt inkl. Tisch und Stühle etc.
    Ich war jahrelang im Urlaub in GB unterwegs ( inkl. Familie ), immer jeden Tag woanders ( das ist für mich der Sinn des Reisens mit eigenem Mobil ). Ich hätte keine Lust, das alles morgens ab- und abends wieder aufzubauen. Dann noch bei Regen, wenn alles klatschnass ist.
    Wenn Du alleine unterwegs bist, sieht das schon wieder ganz anders aus.
    Gruß
    Christian

  5. #5
    Mitglied Avatar von habjetzteinen
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Hallo Mario,
    mit Deiner Größe fängt das Problem schon vor dem Schlafen gehen an....
    1,96m ist für den Defender schon grenzwertig und wenn Du jetzt auch noch normal gebaut bist wird es auch noch doppelt eng.

    Ansonsten hat der Christian schon alles gesagt. Wenn ich nicht in der Landy Szene so engagiert wäre und diese Autos nicht so liebhassen würde - dann würde ich sofort auf die beste Lösung wechseln - und das wäre eben ein Fiat Ducato Kastenwagen Ausbau. Gibt es ja auch mit 4x4.
    Damit ist man
    1. schnell
    2. sparsam
    3. komfortabel
    unterwegs.

    Beim darin wohnen - absolut wetterunabhängig es ist immer trocken und warm drin. Man kann immer drin stehen und Platz für eine Sanitärkabine ist auch. Das letzte ist gerade das nervigste im Defender. Wir sind eben viel in D unterwegs. Man kann da halt nicht immer mal so in den Wald gehen wie man es in der Wildnis tun kann.
    Viele Grüsse
    Peter

    __________________________________________________ ______________________
    ich lebe in meiner eigenen Welt - aber das ist schon ok, man kennt mich dort....

  6. #6
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Zitat Zitat von habjetzteinen Beitrag anzeigen
    Hallo Mario,
    mit Deiner Größe fängt das Problem schon vor dem Schlafen gehen an....
    1,96m ist für den Defender schon grenzwertig und wenn Du jetzt auch noch normal gebaut bist wird es auch noch doppelt eng.

    Ansonsten hat der Christian schon alles gesagt. Wenn ich nicht in der Landy Szene so engagiert wäre und diese Autos nicht so liebhassen würde - dann würde ich sofort auf die beste Lösung wechseln - und das wäre eben ein Fiat Ducato Kastenwagen Ausbau. Gibt es ja auch mit 4x4.
    Damit ist man
    1. schnell
    2. sparsam
    3. komfortabel
    unterwegs.

    Beim darin wohnen - absolut wetterunabhängig es ist immer trocken und warm drin. Man kann immer drin stehen und Platz für eine Sanitärkabine ist auch. Das letzte ist gerade das nervigste im Defender. Wir sind eben viel in D unterwegs. Man kann da halt nicht immer mal so in den Wald gehen wie man es in der Wildnis tun kann.
    Hi habjetzteinen,

    ja, generell ist die Statur eher Mutant... Neben 1,96m wiege ich auch noch (immerhin gut verteilte ) 110kg... In keinem Camper, in dem ich jemals war, hatte ich wirklich viel Platz. Aber um herauszufinden, ob ich klarkomme, wollte ich eben einmal einen Defender anschauen/ ausführen.

    Einen Ducato hatte ich hier bei einem Nachbar schon mal anschauen können. Mich hat hier - ehrlich gesprochen - immer das Logo auf dem Grill abgehalten. Beim Defender fand ich die Community und Ersatzteillage immer recht interessant, sollte mal was nicht ganz funktionieren. Werde da aber nochmal recherchieren, danke für den Tipp.

    Beste Grüße

    Mario

    Edit wegen ä ö ü- Lesbarkeit

  7. #7
    Mitglied Avatar von LandyJockel
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Du musst Dir über eines im klaren sein: Einen Defender fährt man nicht einfach wie ein gewöhnliches Auto, das ist ein Hobby !!!

    Der Defender verlangt je nach Alter und Zustand mal mehr mal weniger Streicheleinheiten, zudem man komfortmässig mit dem Traktor zurecht kommen muß.

    Fahre mal einen und schau ob Du den passenden Vogel für die Karre hast. Falls ja ist eine massive Landyvirusinfektion nicht ausgeschlossen ;-)

  8. #8
    Mitglied Avatar von sonnenwald1
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Mh, ja, ist schon was Wahres dran ein Ducato & co bieten etwas mehr Komfort, aber ich zumindest könnte mich damit nicht identifizieren und das Ding wäre immer ein Fremdkörper in meinem Umfeld. Der Defender ist natürlich für Menschen in Deiner Größenordnung schon etwas eng bietet aber so viel mehr an Stil und macht auch Freude wenn man einfach auf die schönen Dinge im Leben steht. Natürlich ist das kein ausgewachsener Camper, aber wenn man nicht zu große Ansprüche hat und max. zu zweit reist ist er doch sehr vielseitig dabei wendig und geländegängig, überlegt ausgebaut und ausgestattet kann man damit schon was machen. Alternativ zum Dachzelt kann man sich ein Klappdach einbauen, dass den Komfort etwas steigert und eine ausreichende Schlaflänge bietet. 270° Markise mit Seitenteilen vergrößern den Wohnraum ... insgesamt für zwei Personen ein ausreichendes Reisegefährt, dass nicht so unhandlich wie ein schnöder Camper ist, dafür aber gut ausschaut lg. flo

  9. #9
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Zitat Zitat von LandyJockel Beitrag anzeigen
    Du musst Dir über eines im klaren sein: Einen Defender fährt man nicht einfach wie ein gewöhnliches Auto, das ist ein Hobby !!!

    Der Defender verlangt je nach Alter und Zustand mal mehr mal weniger Streicheleinheiten, zudem man komfortmässig mit dem Traktor zurecht kommen muß.

    Fahre mal einen und schau ob Du den passenden Vogel für die Karre hast. Falls ja ist eine massive Landyvirusinfektion nicht ausgeschlossen ;-)
    Das ist mir bewusst und macht meiner Meinung nach auch den Charme aus. Wie du sagst: Ungetestet sollte man sich darauf vermutlich nicht einlassen.


    Zitat Zitat von sonnenwald1 Beitrag anzeigen
    Mh, ja, ist schon was Wahres dran ein Ducato & co bieten etwas mehr Komfort, aber ich zumindest könnte mich damit nicht identifizieren und das Ding wäre immer ein Fremdkörper in meinem Umfeld. Der Defender ist natürlich für Menschen in Deiner Größenordnung schon etwas eng bietet aber so viel mehr an Stil und macht auch Freude wenn man einfach auf die schönen Dinge im Leben steht. Natürlich ist das kein ausgewachsener Camper, aber wenn man nicht zu große Ansprüche hat und max. zu zweit reist ist er doch sehr vielseitig dabei wendig und geländegängig, überlegt ausgebaut und ausgestattet kann man damit schon was machen. Alternativ zum Dachzelt kann man sich ein Klappdach einbauen, dass den Komfort etwas steigert und eine ausreichende Schlaflänge bietet. 270° Markise mit Seitenteilen vergrößern den Wohnraum ... insgesamt für zwei Personen ein ausreichendes Reisegefährt, dass nicht so unhandlich wie ein schnöder Camper ist, dafür aber gut ausschaut lg. flo

    Ich bin ja grundsätzlich happy, dass mir im Landy-Forum nicht nur vom Defender abgeraten wird
    Die Vorstellung unter der Markise zu sitzen und immer draußen zu sein, ist natürlich super. Dass das leider nicht immer geht, hat ccbm ja bereits betont. Aber aus Zucker bin ich ja auch nicht.
    Das Klappdach finde ich spannend, ist aber natürlich auch immer ein größerer Kostenpunkt. Bei schönem Wetter seh ich den Mehrwert darin nur bedingt, bei Regen aber umso mehr.
    Hat wer Erfahrung mit beidem gemacht und könnte von einem Vergleich berichten?

    Besten Dank euch allen :-)

  10. #10
    Mitglied Avatar von ccbm
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Du must Dir im Klaren sein, daß mit Landrover als Hobby durchaus auch gemeint ist, immer mal wieder etwas dran basteln zu müssen. Das muß man mögen, evtl. auch im Urlaub. Ich war früher immer im Sportwagen ( cooles Auto ist wichtig ) und Zelt unterwegs, weil ich Camper völlig spießig fand. Zelt auf, Zelt ab, alles ins Auto und man findet nie etwas ! Heute sehe ich das völlig anders, vermutlich auch altersbedingt. WoMo ist einfach abstellen und weiterfahren. Und mittlerweile gibt es zumindest für zwei Personen coole Dinger, auch die genannten Ducatos. Am Logo solls ja nicht scheitern, das ist ja schnell überklebt. Mittlerweile mein Traum vom Reisen, aber ist erst ( hoffentlich ) in Rente realisierbar: Ducato o.ä. und dann individuell gestalten, auch die Lackierung. Ich weiss nicht, ob Defender viel besser ist als Serie beim Sitzen: Mit 1,88 finde ich es auf Dauer schon nervig, so nah an der Seitenscheibe zu kleben.
    Gruß Christian

  11. #11
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Zitat Zitat von ccbm Beitrag anzeigen
    D[...] Am Logo solls ja nicht scheitern, das ist ja schnell überklebt. [...]
    Entschuldige, da hätte ich präziser sein sollen: Mich stört der Ruf der Fiats (zumindest Autos), dass sie so anfällig für Schäden jeglicher Art sind.
    Fehler In Allen Teilen, hieß es bei uns immer. Ob das noch der Wahrheit entspricht, werde ich wohl mal in den Pannenstatistiken rausfinden :-)
    Hin und wieder was basteln macht mir nichts aus, aber mit der ständigen Angst zu fahren, dass mir die Unterkunft alle 200km liegen bleibt, stelle ich mir auch nicht schön vor.

  12. #12
    Mitglied Avatar von ccbm
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Fiat hat Fehler in Kleinigkeiten, aber im Ganzen kann ich nix schlechtes sagen. Meine Schwester hat ihr Fiat-WOMO jetzt auch über 20 Jahre, mehrmals quer durch Europa. Immer zuverlässig. In letzter Zeit erst ein paar Macken, aber das haben andere Marken sicherlich auch nicht später. Und meine Frau hat einen 500er ( nicht den Oldtimer ). Zwischenzeitlich auch 13 Jahre alt. ein paar Kleinigkeiten ( Italiener halt ), aber nie irgendetwas ernstes. Auch noch nie liegengeblieben ! Einmal ohne Kühlwasser und einmal mit kaum Öl gefahren - Motor hat das anstandslos überlebt. Der bleibt bis zum Nimmerleinstag ! Ich wage auch zu behaupten, daß der Fiat Diesel dem Landrover Diesel in Bezug auf Zuverlässigkeit in nichts nachsteht.
    Die Pannenstatistik vom Defender kenne ich nicht. Aber wenn sie gut ist, dann vermutlich nur deshalb, weil die Fahrer das gleich selbst reparieren.

  13. #13
    Mitglied Avatar von voyager
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Die tollst Art zu Campen beginnt ab einer halben Mio aufwärts,ein Unimog 6x6 Wohnmobil.Das wird in diesem Leben nix mehr.Also einen nagelneuen Defender für weit unter 40 k angeschafft.Zelten?Dachzelt?Klappdach?Miniwomoumba u?Bitte nicht.Lieber einen Wohnwagen leihen(ein eigener wäre mir zu schade).Bis jetzt 8 Wochen und 20 tkm Türkei und Marokko…..

  14. #14
    Mitglied Avatar von Graknil
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Zitat Zitat von mario1992 Beitrag anzeigen
    ... Deshalb meine Frage:
    Wie habt ihr euch dem Defender genähert? ...
    Schlicht und ergreifend so: Ich habe Defender, die zum Verkauf angeboten wurden, besichtigt, probegefahren und einen davon gekauft.
    Um das selbst Ausprobieren wirst Du nicht herumkommen. Versuch macht kluch
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  15. #15
    Mitglied Avatar von Bernie
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Wenn man ordentlich ins Gelände oder auf wirklich schlechte Pisten will ist die Wahl eines richtigen Geländewagens schon wichtig, sei es Toyota HZJ, Mercedes G, ein Defender.
    Viele von uns sind mit ausgebautem Defender, mit oder ohne Hubdach, Dachzelt oder kleiner Kabine drauf seit Jahren zufrieden unterwegs.
    Das Defender daneben auch ein Hobby ist, inkl. der manchmal notwendigen Schrauberei, sollte klar sein.
    Wenn man hauptsächliche Strasse oder mal eine Schotterpiste fährt ist ein Kastenwagen luxuriös, aber die besten Strecken, die schönsten Stellen hätte ich mit einem 4x4 Kastenwagen nie erreichen können, es ist halt eine andere Art des Reisens.

    Ich habe mit einem 110er angefangen, Dachzelt drauf, ein paar Alukisten Ausrüstung rein und gut.
    So war ich Jahrelang in Rumänien; Bulgarien; Türkei; Griechenland, Albanien usw. unterwegs.
    Bei schönem Wetter ist ein Dachzelt optimal, mit einer Markise lässt es sich auch bei schlechtem Wetter mal aushalten, wenn man gerne im freien ist.
    Die Möglichkeit später auf ein Klappdach mit Innenausbau zu wechseln besteht ja immer, und Dachzelte kann man auch gebraucht wieder gut verkaufen.
    Inzwischen fahre ich einen 130er mit kleiner Kabine mit Aufstellbach, auch damit kommst Du auch in Regionen wo man mit dem Kasten nicht hinkommst.
    Mann muss halt wissen was einem persönlich am wichtigsten ist und danach entscheiden.
    Grüsse

    Bernie

  16. #16
    Mitglied Avatar von habjetzteinen
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Zitat Zitat von mario1992 Beitrag anzeigen
    Das ist mir bewusst und macht meiner Meinung nach auch den Charme aus. Wie du sagst: Ungetestet sollte man sich darauf vermutlich nicht einlassen.





    Ich bin ja grundsätzlich happy, dass mir im Landy-Forum nicht nur vom Defender abgeraten wird
    Die Vorstellung unter der Markise zu sitzen und immer draußen zu sein, ist natürlich super. Dass das leider nicht immer geht, hat ccbm ja bereits betont. Aber aus Zucker bin ich ja auch nicht.
    Das Klappdach finde ich spannend, ist aber natürlich auch immer ein größerer Kostenpunkt. Bei schönem Wetter seh ich den Mehrwert darin nur bedingt, bei Regen aber umso mehr.
    Hat wer Erfahrung mit beidem gemacht und könnte von einem Vergleich berichten?

    Besten Dank euch allen :-)
    Hi,
    ich glaube jeder hat mit Standard Landy angefangen und dann je nach Bedarf und nach und nach aufgerüstet.

    Ich selbst hatte früher VW T4 California. Dann kam als Traktorersatz eine Serie 3 .. daraus wurde ein Defender 110 und der Hang zu Land Rover Events und Offroad Reisen -> da kann man nicht mit einem VW Bus aufschlagen. also wurde der 110er zum Innenschläfer, dann zum Dachzelt camper, dazu kam dann ein Zeltanhänger da ja die ganze Familie (4 Personen) mit sollten. Ausserdem war Dachzelt unpraktisch im Alltag - immer damit rumfahren wollte ich nicht, das drauf und ab war viel Arbeit. Der Td5 ging es kam ein TD4 - der sollte eigentlich original bleiben, nach kurzer Zeit kam ein Bett rein - kurz drauf wurde das gegen einen Schlafausbau getauscht (also Schubladen hinten raus). So weit ich mich erinnere hatte es ab da immer geregnet wenn ich hinten kochen wollte. Kinder waren mittlerweile erwachsen und wollten nicht mehr mit - Daraus entstand der Plan mit dem Klappdach. Und ja, das ist meist eine feine Sache. Geht aber zu Lasten der Kopfhöhe im Fahrerbereich oder man muss das ganze sehr hoch bauen. Ja, es ist für 2 Personen und nicht allzu schlechten Wetter ok. Mann kann sich wenigstens innen im warmen und trockenen die Hose an und ausziehen, Notfalls sogar drinnen kochen und essen und auch mal den Regen überstehen. Aber vergleichbar mit einem Kastenwagenausbau ist das nicht. Ein 130ziger mit Kabine ist schon wieder eine andere Liga.
    Mein Klappdach habe ich selbst konstruiert und gebaut - Ziel war unter 2,1m zu bleiben. Das geht halt zu Lasten der Höhe im Fussbereich im Bett, somit bleiben dann von den 2m Bett nur 1,9 m übrig - was mich mit 1,86m schon manchmal ein wenig nervt. Aufgrund der flachen Konstruktion ist die Matratze auch sehr limitiert.
    Aber das ganze funktioniert alles sehr gut, wir haben da schon manchen Sturm und Starkregen drin verbracht und auch Temperaturen von minus 10 Graf gehen dank der Standheizung ganz in Ordnung.
    Viele Grüsse
    Peter

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  17. #17
    Mitglied Avatar von blauer Landy
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Zitat Zitat von mario1992 Beitrag anzeigen
    Entschuldige, da hätte ich präziser sein sollen: Mich stört der Ruf der Fiats (zumindest Autos), dass sie so anfällig für Schäden jeglicher Art sind.
    Fehler In Allen Teilen, hieß es bei uns immer. Ob das noch der Wahrheit entspricht, werde ich wohl mal in den Pannenstatistiken rausfinden :-)
    Hin und wieder was basteln macht mir nichts aus, aber mit der ständigen Angst zu fahren, dass mir die Unterkunft alle 200km liegen bleibt, stelle ich mir auch nicht schön vor.
    Ich hatte als Selbstständiger über die Jahre u.a. ein paar Ducatos laufen. Die wurden auf dem Bau nicht geschont. Waren weiß Gott nicht die
    Verarbeitungshighlights, aber zuverlässiger als mein jetziger Defender. Ansonsten hätte ich garantiert die Marke gewechselt.
    Mit den Fiats würde ich persönlich eher auf längere Tour (Straße) gehen. Beim TD4-Defender fährt irgendwie immer ein mulmiges Gefühl mit.
    Da hilft auch der Charme nichts. Seit dem ollen Käfer damals in den 70ern nicht mehr so ein Bastelobjekt besessen.
    Den Defender hätte ich nicht als Firmenwagen damals haben wollen. Zum Glück fuhr ich früher Land Cruiser als Baustellen- und Privatfahrzeug.
    Gruß
    Malte

  18. #18
    Mitglied Avatar von Hasdrubal
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Man braucht sich das ja nicht so kompliziert zu machen.
    Wenn Du auf einem Parkplatz mal jemanden mit einem Defender triffst, einfach mal anquatschen.
    Die meißten plaudern gern über ihr Auto, ruhig mal reinsetzten, dann merkst Du schon ganz gut, ob das passt oder nicht.

    Dann mal einen Stammtisch in der Nähe aufsuchen, da kannst Du sicher mal eine Runde (mit-)fahren.
    Sofern das bis dahin alles gut funktioniert hat, Suche fortsetzten und dann ist es wie Graknil sagt: Besichtigen, Probe fahren, kaufen.

    Gruß

  19. #19
    Mitglied Avatar von habjetzteinen
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Zitat Zitat von blauer Landy Beitrag anzeigen
    Ich hatte als Selbstständiger über die Jahre u.a. ein paar Ducatos laufen. Die wurden auf dem Bau nicht geschont. Waren weiß Gott nicht die
    Verarbeitungshighlights, aber zuverlässiger als mein jetziger Defender. Ansonsten hätte ich garantiert die Marke gewechselt.
    Mit den Fiats würde ich persönlich eher auf längere Tour (Straße) gehen. Beim TD4-Defender fährt irgendwie immer ein mulmiges Gefühl mit.
    Da hilft auch der Charme nichts. Seit dem ollen Käfer damals in den 70ern nicht mehr so ein Bastelobjekt besessen.
    Den Defender hätte ich nicht als Firmenwagen damals haben wollen. Zum Glück fuhr ich früher Land Cruiser als Baustellen- und Privatfahrzeug.
    So sehe ich das auch.
    Viele Grüsse
    Peter

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  20. #20
    Mitglied Avatar von voyager
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Mein jetzt 6 Jahre alter TD4 mit knapp 100 tkm hatte noch nie einen Defekt,er ist so zuverlässig wie meine unzähligen VAG Geschäftswagen.Er wird von meiner Frau,trotz DPF, in Kurzstrecke gefahren und auch mal 10 tkm mit hervorragendem Gefühl auch in ferne Länder.Eine ADAC Mitgliedschaft ist seit ich KFZ fahre immer dabei und wurde 1-2 mal wegen Kleinigkeiten in 40 Jahren gebraucht.Eine Bastelbude wäre ganz schnell entsorgt……

  21. #21
    Mitglied Avatar von sonnenwald1
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    ich empfehle auch dieses Forum, da finden sich einige Ideen und Umsetzungen, die für Dich interessant sein könnten: https://www.blacklandy.eu/blboard/fo...-mit-dem-Landy

  22. #22
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Der erste Schritt ist m.E. mal einen probe zu fahren. Du klebst an der Tür, die Sitze sind auch nicht jedermanns Sache, ggf. ist deine Größe ein Faktor.
    Meine Erfahrung: Entweder man liebt es oder man hasst es.
    Dann sieh weiter.
    Wenn du nicht drin sitzen kannst oder dich unwohl fühlst, hat sich das Thema leider erledigt.
    Ich winch Dir was...

  23. #23
    Mitglied Avatar von Lightweight
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Gottseidank hab ich nirgends nachgelesen, sondern einfach aus dem Bauch meine erste Serie gekauft, ohne auch nur vorher eine live gesehen zu haben.

    *) Hat den Vorteil, wenn man günstig ohne ne Ahnung ne Serie kauft: innerhalb eines Jahres hat man alles mal angefasst, was es an der Serie so zu reparieren gibt.

  24. #24
    Mitglied Avatar von hito
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Moin….
    Aus eigener Erfahrung, ich bin 1,97 und habe aber gute 20 kg weniger.
    Mein 110 td4 mit Klappdach, war zuverlässig , nie wirklich was kaputt, aber….
    Mir 197 bist du bei allem am absoluten anschlag, Beifahrersitz kannst du beim dt4 vergessen, ausser 10 km eben um die Ecke, deine Knie sind immer irgendwo am anecken, auf dem Fahrersitz geht es, aber…… um einigermassen gut zu sitzen brauchst du eine sitzverlängerung, die schafft mehr Beinfreiheit, aber….. ist auch gleichzeitig konstruktiv bedingt auch eine Erhöhung, genau diese 3 cm sorgen dafür das du dich ständig nach vorne beugst um aus dem Seitenfenstern zu schauen, sonst ist der Rahmen im Blickfeld, Sonnen blenden brauchst du auch nicht, du musst eh leicht den Hals nach vorne Knicken damit du nicht auf das fenstergummi schaust, alternativ kannst du auch auf dem gestühl weiter nach vorne rutschen mit deinem hintern, dann kann man auch sehr gemütlich raus schauen, aber…. Du hast wieder deine Knien irgendwo gegen, ständig……..
    Und dein bester Freund, sogar dein aller aller bester Freund, war bei mir schon so, und ich hab20 kg weniger, wir die B-Säule sein, such dir schonmal ein Spitznamen aus, du wirst sehr nahen Kontakt haben.
    Und Klappdach kannst du Vergessen, es sei denn du bist reiner Seitenschläfer, du stösst ständig mit den Zehen ans Dach selbst mit einer Verlängerung in den Bereich wo du hoch gehst von 20 cm wird das mehr als knapp.

    Aber Spass gemacht hat es trotzdem. Es war ein schöner Abschnitt( unter anderem 3 Monate Schweden mit sauwetter), aber mein WoMo ist mir dann doch lieber(Woelcke Sprinter 4x4)

    Mein Tip
    4x4WoMo egal ob Kasten, Van Life, oder was auch immer, es ist nicht zu unterschätzen wie bescheiden es ist ohne kleine Camping WC unterwegs zu sein.
    Bei Regen mit dem Spaten im Wald…….. Nö brauch ich auf Reisen nicht……mehr……

    Viel Spass bei deiner Wahl, alleine das rausfinden was es werden soll ist schon ein kleines Abendteuer……

    Gruss
    Jochen

  25. #25
    Mitglied Avatar von DominikS
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    Standard AW: Sich dem Defender annähern

    Zitat Zitat von hito Beitrag anzeigen
    um einigermassen gut zu sitzen brauchst du eine sitzverlängerung, die schafft mehr Beinfreiheit, aber….. ist auch gleichzeitig konstruktiv bedingt auch eine Erhöhung, genau diese 3 cm sorgen dafür das du dich ständig nach vorne beugst um aus dem Seitenfenstern zu schauen
    Das ist zwar für die meisten Lösungen korrekt dargestellt, es muss aber nicht so sein. Mit der richtigen Unterkonstruktion und anderem Sitz, hat man mehr Beinfreiheit und sitzt tiefer als Original.
    Grüße | Dominik

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