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Elektrik Fach-Frage - Carling TASTER Verkabelung 12V

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    Elektrik Fach-Frage - Carling TASTER Verkabelung 12V

    Ahoi,
    ich brauche eure Elektriker Schwarm Intelligenz, da ich ein wenig auf dem Schlauch stehe.
    Ich habe mir bereits ein Schalter Panel mit Carling Contura 12V Schaltern installiert, die diverse Verbraucher schalten, also Zusatzscheinwerfer, Lightbar, Kompressor, usw und alles läuft prima.
    Jetzt wollte ich zwei neue Camping Scheinwerfer an den FrontRunner Dachträger montieren und diese aber individuell ansteuern können, also links/rechts einzeln. Das möchte ich über einen Taster lösen mit zwei Kanälen also oben/unten "momentary ON".
    Gesagt, bestellt und eingebaut => https://www.landy-scheune.de/1719575...entary-on.html
    Funktioniert alles prima, aber (was ja gewünscht ist) wenn man den Taster drückt, dann fließt nur solange Strom, wie man den Taster eben gedrückt hält, lässt man ihn wieder los fließt auch kein Strom mehr.

    Nun die Frage:
    Was brauche ich hinter dem Schalter als Bauteil, damit ich via Stromstoß +12V den Verbraucher ein/aus schalten kann?
    Ich bin via Internet Recherche über Stromstoßrelais nun bei flip flop Relais gelandet, aber bin mir mit der Taster Verkabelung unsicher. Ich habe als Steuerspannung ja +12V vom Taster. Reicht das als low pulse trigger?
    Oder brauche ich noch was anderes? Bzw. ist das flip flop Relais überhaupt das was ich brauche? Den Carling Taster würde ich gerne benutzen, da er schick ins Schalter Panel passt (siehe Fotoanhang, Taster ist ganz rechts).
    Damit experimentiere ich aktuell => https://www.amazon.de/dp/B0BFWKH939?...roduct_details

    20240331_154416.jpg

    Lieben Dank!
    Grüße aus dem Norden in Lübeck
    Max

    #2
    Wenn ich dich richtig verstanden habe brauchst du ein Schrittschaltrelais/Toggle Relais/Toggle-Flip-Flop, zB. sowas (siehe Funktionsdiagramm)
    https://www.mrs-electronic.com/produ...haltrelais-12v oder sowas
    Wehrle 13271000 Schrittschaltrelais, Flip-Flop, 12V, Handel mit Auto- und Industrieteilen namhafter Hersteller aus der Erstausrüstung und dem Aftermaket.


    Von so offenen Platinen die eigentlich für stationäre 220V Anwendungen gebaut sind würde ich im KFZ-Bereich Abstand nehmen.

    Kommentar


      #3
      Moin wipwipwip,
      Danke für die schnelle Reaktion! Das hilft mir schon mal weiter. Hoch lebe die Schwarm Intelligenz...
      Magst du einmal die genaue Verkabelung skizzieren? Also ich habe Dauer Plus/Minus, einen Laststromkreis und dann den Trigger, also meine +12V vom Taster?
      Wie verkabele ich das am Schritschaltrelais?
      Ich google mir gerade die Klemmbezeichnungen zusammen und versuche zu verstehen.
      Was genau meinst du mit den
      offenen Platinen
      ​? Die Wago Klemmen aus meinem Bild?
      Danke vielmals!

      Kommentar


        #4
        Ich habe mir nun folgendes er-googelt:

        IMG_0599.jpg

        Also schließe ich an 87 oder (?) 87a dann meinen Verbraucher sprict den Arbeitsscheinwerfer an und via 15 schalte ich dann per Stromstoß zwischen 87 und 87a hin und her?
        Ich habe ja vom Taster immer nur kurz +12V, also reicht das aus für Klemme 15 um zu schalten?
        Danke für eure Geduld!

        Kommentar


          #5
          mit offene platine meinte ich deinen amazon link.
          Ganz allgemein werden im Fahrzeug Klemmen Nummern genutzt:
          Klemme 30: Batterie (dauer) plus
          Klemme 31: Batterie (dauer) minus
          Klemme 15: Zündungssignal (i.d.R. zweite Schlüssel Raste)

          In dem Fall des Relais wird KL15 zum schalten genutzt. (dein Taster)
          image.pngimage.png

          KL87 und KL87a (invertiert) sind die Lastausgänge. Soll der Verbraucher initial eingeschaltet sein kommt er an 87a, soll er initial aus sein kommt er an 87.
          ​​

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            #6
            Mega, mega, mega!
            Ich glaube jetzt habe ich alles verstanden und sage nochmal: lieben Dank!
            Ich habe soeben zwo Stück bestellt und werde berichten, sobald ich alles eingebaut und getestet habe.
            Grüße aus Lübeck!

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              #7
              Moin,
              Vielleicht noch die Anmerkung, auch wenn es erstmal verlockend scheinen mag die vollisolierten Flachstecker/Flachsteckhülsen zu verwenden wie auf dem initialen Post zu sehen, langfristig die bessere Wahl sind immer blanke Crimpkontakte die im Nachgang mit einer Kunststoffisolierhülse versehen oder eingeschrumpft werden. Ebenso würde ich für besagte Schrittschaltrelais vernünftige Multisockel verwenden wie z.B:

              Relaissockel Hella 8JA 003 526-002
              Flachsteckhülse Klauke 2730 (mit Rastnase zum Einführen in Relaissockel)

              Hierbei sind die genannten Teile natürlich abhängig von Kröpfung, Befestigung des Sockels, Kabelquerschnitt und mehreren weiteren Randbedingungen zu wählen, die beiden o.g. mal nur als Beispiel

              Aber nichtsdestotrotz ne coole Umsetzung :)
              Gruß und viel Spaß beim Basteln
              Jan


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                #8
                Wenn man nicht die allerbilligsten Kabelschuhe verwendet spricht eigentlich nichts gegen die isolierte Variante. Sind doch sonst auch verbaut.

                Viel wichtiger ist mE eine vernünftige Quetschzange die Ader und Kabelschuh wirklich sauber und fest miteinander verbindet.
                Bei den 3,95 Euro Billigzangen, mit denen man auch noch Schrauben kürzen kann, ist das nicht immer gewährleistet.




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                  #9
                  Ein flip flop bekommt man auch kompakt als "Schaltfolge-Konverter"
                  Schnelle Lieferung ✓ Große Auswahl an %brandid% Produkten » Jetzt einfach bestellen: TRU COMPONENTS 701240 Schaltfolgekonverter 35 V 1.5 A 1 x Aus/Ein rastend 1 St.

                  (hat vor'n paar Jahren noch 4€ gekostet 8-/)
                  Damit kannst Du jedes (billigere) Relais in ein bistabiles verwandeln oder kleine Lasten direkt schalten.
                  Man muss ja nicht jeden Blödsinn mitmachen.

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von Jokel Beitrag anzeigen
                    Wenn man nicht die allerbilligsten Kabelschuhe verwendet spricht eigentlich nichts gegen die isolierte Variante. Sind doch sonst auch verbaut.

                    Viel wichtiger ist mE eine vernünftige Quetschzange die Ader und Kabelschuh wirklich sauber und fest miteinander verbindet.
                    Bei den 3,95 Euro Billigzangen, mit denen man auch noch Schrauben kürzen kann, ist das nicht immer gewährleistet.



                    An sich korrekt, nur finde ich den Einsatz verschiedener Systeme nicht super. Da man für die Relaissockel ja ohnehin die offenen Verbinder benötigt ist für mich die Konsequenz diese auch an anderer Stelle zu nutzen.
                    Grüße
                    Jan

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                      #11
                      Zitat von 18stories Beitrag anzeigen
                      Mega, mega, mega!
                      Ich glaube jetzt habe ich alles verstanden und sage nochmal: lieben Dank!
                      Ich habe soeben zwo Stück bestellt und werde berichten, sobald ich alles eingebaut und getestet habe.
                      Grüße aus Lübeck!
                      Moin community,
                      ich habe die von wipwipwip gennanten Schrittschaltrelais bestellt und erfolgreich eingebaut. Ich bin schwer begeistert und absolut zufrieden!
                      Es funktioniert alles, wie gewünscht. Nach so einer Lösung hatte ich schon ein paar Wochen gesucht. Danke nochmal!
                      Über Klemme 15 schalte ich nun mithilfe des +12V Strom vom Taster meine Lasten zwischen 87 und 87a hin und her.
                      Die Kabelschuhe lassen sich mit der Krimpzange, die ich habe (nicht die Billigste) super verarbeiten, sodass ich die Schuhe händisch nicht wieder runterziehen kann.
                      Relaissockel habe ich bisher noch nicht dazu verbaut, das überlege ich mir noch, da der Installationsort aktuell gut geschützt ist vor mechanischer Belastung.
                      Danke nochmal für die schnelle Hilfe!

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